Dienstag, 7. Mai 2019

"Badeseegottesdienst" - leider ohne Badesee, aber "trotzdem fröhlich"!

Ja klar, das war ärgerlich! Da freut man sich auf einen schönen Familiengottesdienst im Grünen mit Taufen im Heddesheimer Badesee - und dann macht einem das Wetter so einen Strich durch die Rechnung! Aber es ging nicht anders: Regen, Windböen und Außentemperaturen von gerademal 5 bis 6 Grad machten den Umzug in die Kirche zwingend nötig.
So galt es also aus der Not eine Tugend zu machen und kreativ zu sein: Texte mussten angepasst, das Liedblatt noch einmal überarbeitet werden. Aus dem Motto "einfach fröhlich" wurde "trotzdem fröhlich!". Und um dem Anspruch einer "Badeseetaufe" gerecht zu werden, wurde das Taufwasser natürlich am Badesee "gezapft". Bunte Heißluftballons, die rings um die Empore hingen, sorgten schon beim Betreten der Kirche für eine heiter-freundliche Atmosphäre, ebenso wie die bunten Tücher im Altarraum, die sich wie ein Regenbogen-Wasserfall vom schweren Holzkreuz über den Altar gossen. In den Treppenaufgängen wurden separate Taufzimmer mit jeweils ganz eigener Atmosphäre hergerichtet, so dass die 15 Täuflinge auf 3 Stationen verteilt in größtmöglicher Ruhe im Kreis der Ihren getauft werden konnten. Kleine Gäste, die Beschäftigung brauchten, konnten an zwei Maltischen in der Kirche ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder zusammen mit Eltern und Paten in den Gemeindesaal gehen, in den der Gottesdienst per Ton übertragen wurde. Hier standen Kaffee, Getränke und Kekse zur Selbstbedienung bereit.
Für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Hansjörg Tenbaum, unser Organist, Henning Scharf, der ganz kurzfristig eingesprungen war, Reiner Denig an der Gitarre und Kinder aus der Jungschar, die am selben Tag noch ein tolles Anspiel in der Kirche eingeübt hatten.
Am Ende war´s, wie es das "neue" Motto verhieß: "Trotzdem fröhlich!"

Nach dem Anspiel zur Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien formulierten Kinder aus der Jungschar Wünsche für die Täuflinge.
Der Altar nach den Taufen - mit den jetzt brennenden Taufkerzen der 15 Täuflinge.
Der fröhliche Abschluss mit Luftballonaktion.
Die unter der Decke schwebenden Ballons waren ein Hingucker auch beim Gottesdienst unserer Konfirmanden, den wir am nächsten Tag gefeiert haben. (Einen Bericht davon gibt´s HIER)
Bereits am Montag erschien ein schöner Bericht vom Gottesdienst im "Mannheimer Morgen", der auch online eingesehen werden kann. Zur Weiterleitung bitte HIER klicken.

Freitag, 3. Mai 2019

Der "Badeseegottesdienst" zieht in die Kirche


Da die seit Tagen konstant-schlechten Wetterprognosen für den morgigen Samstag – Regen, 7 Grad (gefühlte 3 Grad!) , Windböen – keine wesentlichen Änderungen mehr erwarten lassen, haben wir schweren Herzens beschlossen, den "Badeseegottesdienst" in die Kirche zu verlegen. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, werden die verbleibende Zeit aber nutzen, um alles für einen besonderen Taufgottesdienst vorzubereiten. Konkret heißt das:
  • Wir werden innerhalb der Kirche drei räumlich getrennte Tauforte einrichten und die Taufen in geplanter Aufteilung durchführen.
  • Wir taufen natürlich mit Badeseewasser (kommen wir nicht zum See, muss der See eben zu uns kommen).
  • Die Kirche wird mit den Helium-Luftballons geschmückt, die wir im Anschluss fliegen lassen.
  • Nach den Taufen (noch im Gottesdienst) werden wir alle Täuflinge nebst Eltern zu einem großen Gruppenfoto auf die Altarstufen bitten.
  • In der Kirche wird eine Maltisch für Kinder eingerichtet sein.
  • Der Gemeindesaal wird während und nach dem Gottesdienst offen stehen: Hier wird es einen mit Decken ausgelegten Krabbelbereich für die ganz Kleinen geben, für alle anderen stehen Kaffee, Getränke und Kekse zur Verfügung. Per Tonübertragung kann der Gottesdienst hier mit verfolgt werden.
  • Die Kirche hat auf der Seite des Gemeindehauses einen barrierefreien Zugang. Das Gemeindehaus verfügt über eine barrierefreie Toilette mit Wickeltisch im EG. Zwischen Kirche und Gemeindehaus befinden sich Außentoiletten.
  • Kinderwägen können im Gemeindehaus geparkt werden.

Wir hoffen, die Entscheidung ist angesichts der trüben Wetteraussichten in Ihrem Interesse und freuen uns nichtsdestotrotz auf einen bunt-fröhlichen Gottesdienst!


Samstag, 4. Mai 2019, Familiengottesdienst mit Taufen und ohne See, 15.00 Uhr, evangelische Kirche Heddesheim.

Sonntag, 10. März 2019

Tauferinnerungsgottesdienst


Was würdest Du Dir wünschen, wenn Gott Dir einen Wunsch gewährt? – König Salomo stand vor dieser Entscheidung. Und viele Gedanken machten ihm die Entscheidung schwer. Wie er am Ende zur richtigen Antwort fand, zeigen die Jungschar-kinder in einem humorvollen Anspiel.
Neugierig? – Dann komm zum Familiengottesdienst am 17. März um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche. Und wenn Du eine Taufkerze hast, bring sie mit! Wir werden sie an der Osterkerze entzünden und zur Erinnerung an Deine Taufe auf dem Altar brennen lassen. Eltern, Großeltern, Tante und Onkel darfst Du natürlich auch mitbringen. Sie sind uns alle willkommen – ebenso wie der kleine Theo, den wir in diesem Gottesdienst taufen werden.

Familiengottesdienst

mit Tauferinnerung

und Taufe am

Sonntag, 17. März 2019,

10 Uhr, evang. Kirche


Dienstag, 25. Dezember 2018

Macht hoch die Tür: Fotos von der ersten Aufführung

Fotos zum Vergrößern anklicken


Natürlich war auch das diesjährige Musical mit viel Humor gewürzt, doch der Unterton war noch nie so ernst und auch politisch (wenn etwa der Mauerbau des reichen Händlers Sturgis mit einem Sampler der Trump-Parole: "build that wall" unterlegt war). Aber "Mauerbau" und "Abgrenzung" sind nun mal leider sehr aktuelle Themen. Und neben dem Anliegen, eine schöne und leicht verständliche Grundgeschichte zu erzählen, ist es der Anspruch unserer Musicalarbeit auch zeitkritische Impulse zu geben.
Die Umsetzung der Kinder war jedenfalls großartig. Kira Schiele, die den kaltherzigen Kaufmann Volker Sturgis verkörperte, erwies sich als geborene Schauspielerin und Sängerin. Aber auch die anderen Kinder wussten in ihren Rollen zu überzeugen und hatten sich die "Standing Ovations" am Ende der Aufführung wahrhaft verdient! Die folgenden Fotos von Klaus Wagner lassen erahnen, mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache waren (Danke Klaus!).

Prolog: Der kleine Sturgis blickt verträumt in seine Schneekugel. Doch die Teufelchen lauern schon darauf, bein nächsten Schicksalsschlag in sein Herz zu ziehen und es mit Kälte zu überziehen.

Jahr später: Weil Diener Leonhard (Nina Ellenberger) nicht nur zu spät zur Arbeit kam, sondern auch noch die Eingangstür offen stehen ließ, finden die Armen der Stadt Zugang zum Haus von Sturgis.
Doch der kennt kein Erbarmen!  Die Teufelchen haben ganze Arbeit geleistet!
 

Noch haben die kleinen Teufelchen ihren Sturgis fest im Griff!
Sturgis vor seiner neuen Villa.


Voller Stolz bewundert er seine neuste Beute ("MEINS!").







"Build that wall": Sturgis hat´s getan. Um sich die Armut in Gestalt der Waisenkinder vom Leib zu halten, hat er ihnen einen Mauer vor die Nase gesetzt.
Die Bürger protestieren gegen die Mauer, mit der Sturgis einen öffentlichen Weg verbaut hat.
Doch Sturgis (nebst Teufelchen) hat für die Bürgerproteste ("Wir sind das Volk!") nur Spott übrig ("Aber ich bin Volker!")
Und als Sturgis dann noch Auszüge aus seinem Schuldbuch vorlesen lässt (fast jeder steht bei ihm in der Kreide), hat sich der Protest erledigt.
 

Fotos oben: Sturgis wird immer zynischer ("Gemein aber glücklich! Ihr wisst doch, Geiz ist geil! Oh-oh-oh-oh ... Gemein aber glücklich! Mein Geld, mein Haus! mein Heil!)

Doch die Waisenkinder geben nicht auf.
Zusammen mit ihrem Pfarrer, Georg Weissel, ziehen sie vor die Mauer von Sturgis und stimmen das Lied an, das ihr Pfarrer just für den Advent (1623) neu geschrieben hatte: "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit".



Damit das Lied die harte Schale von Sturgis auch wirklich knacken kann, muss der Pfarrer die anwesenden Zuschauer um gesangliche Unterstützung bitten.






Noch sind die Blicke skeptisch. Nicht alle glauben daran, dass sich Sturgis von einem Lied erweichen lässt.
Und zunächst hebt sich Sturgis auch nur die Ohren zu ....
Doch dann findet er in seiner Tasche die Schneekugel aus Kindheitstagen, als die Teufelchen noch nicht sein Herz besetzt hatten und beginnt, sich zu erinnern ...
Die Teufelchen sind irritiert - besonders als Sturgis wie in Trance die Zeile wiederholt: "Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzenstür Dir offen ist!"
Was soll das? Die Teufelchen sind entsetzt! Sie hielten schließlich seit Jahren das Herz besetzt und haben alles getan, jedes menschliche Gefühl zu unterdrücken.
Doch ihr Protest hat keine Chance ...
Sturgis und Leonhard verjagen die Teufelchen, indem sie ihnen die Steine ihrer Mauer nachwerfen - und damit die Mauer entfernen.


Am Ende lädt Sturgis die Waisenkinder sogar noch zum Essen ist. Und weil sie nicht auf "gegärtem Hering" stehen, dürfen sie Pizza bestellen.


Und so kann am Ende gefeiert werden (selbst die Teufelchen scheinen geläutert).









Und abschließend noch ein aktuelles Foto von Dieter Kolb aus dem Mannheimer Morgen (Ausgabe vom 27.12.2018). Um den Artikel zu lesen bitte HIER klicken.




Mittwoch, 19. Dezember 2018

Die letzte Probe

Zum ersten und einzigen Mal vor der Aufführung konnten wir heute das Musical mit Kostümen in voller Länge proben. Und allen Befürchtungen zum Trotz: Es hat echt gut geklappt! Es lief zwar nicht alles optimal, manchmal ließ die Textsicherheit zu wünschen übrig und schauspielerisch könnte man  hier und da noch etwas verbessern - aber mal ehrlich: unsere Ansprüche sind die letzten Jahre auch ziemlich gewachsen! Und angesichts der wenigen Proben war das eine echt tolle Leistung! Hoffen wir, dass bei der Aufführung alles klappt, wenn erstmals noch Licht und Playback-Effekte dazu kommen.

Hier ein paar Eindrücke von der heutigen Probe (wie immer: Danke, Ute!):

Szene 1: Bettler hoffen auf eine milde Gabe.
Doch die Hoffnung ist vergebens: Der Reichtum von Sturgis wird nur von einem übertroffen - seinem Geiz!
"MEINS!" - Sturgis inspiziert seine neue Villa
Die Waisenkinder wollen über das Grundstück von Sturgis zur Altrossgärtner Kirche ziehen.
Aber auch hier kennt Sturgis kein Erbarmen.
Um sein Grundstück zu schützen, baut er sogar eine Mauer.
Ob Pfarrer Georg Weissel den sturen Sturgis zur Einsicht bewegen kann?
Sein Lied scheint Sturgis und den Teufeln überhaupt nicht zu gefallen.
Die Teufel winden sich am Boden,
während bei Sturgis die Erinnerungen an seine Kindheit aufsteigen ...
Und da ist sie wieder: Die Schneekugel, die ihm seine Mutter als kleines Kind geschenkt hat.
Den Teufeln passt diese Entwicklung ja gar nicht!

Aber mehr wird jetzt echt nicht mehr verraten!
Kinder und Musicalteam beim Finalstück.

Mmmmh, lecker!!!

Montag, 10. Dezember 2018

Weihnachtsmusical 2018: Die Bühnenbilder stehen!

Wie bereits der Aufbau der Bühne am letzten Montag nahm auch der heutige Aufbau der Bühnenbilder drei Stunde in Anspruch. Allerdings gab es diesmal - Gott sei Dank - keine angebrochenen Rippen!

Hier ein paar Fotos vom heutigen Abend (Danke Ute!):

 

Fotos oben: Die "Villa Sturgis" entsteht.

Im Hintergrund entsteht die Stadt Königsberg, für deren Darstellung historische Ansichten Pate standen.
Der schwarze Vorhang im Vordergrund soll die Bühnenbilder bis zur zweiten Szene verstecken und dann in einem Zug nach unten fallen. Auch das wollte geprobt sein.

Von links nach rechts:
Waisenhaus mit Pappel,
Königsberg mit Wald,
Villa Sturgis.


Der gemütliche Abschluss nach getaner Arbeit auf der Terrasse der Villa Sturgis.