Freitag, 24. Dezember 2021

Fotostrecke von "Benjamin - das Null-Bock-Weihnachtsmusical"

Den Aufwand hatte anfangs keiner so im Blick. Die erste Idee, das Weihnachtsmusical an einem Abend aufzunehmen, wurde schnell auf zwei Abende geweitet. Am Ende waren es 4 Aufnahmetermine. Dennoch war´s bei aller Mühe und Arbeit (vor allem für Sebastian, unseren Technikmeister an Kamera und Schnitt) ein Riesenspaß, wie die Outtakes zeigen, die HIER abgerufen werden können. Alle Proben und Aufnahmen fanden übrigens unter 2G+ statt.

Nachstehend ein paar Fotos von Ute, die bei den Aufnahmen entstanden sind.












Samstag, 11. Dezember 2021

"Benjamin - das Null-Bock-Weihnachtsmusical"

Hirtenjunge Benjamin hat die Schnauze gestrichen voll. Er pfeift auf die Hirtenromantik! Er träumt davon, Räuber zu werden – zum Entsetzen seiner Eltern, die den Eskapaden ihres Sprösslings hilflos gegenüberstehen. Ob die Engel etwas ändern können? Auch von ihnen will sich Benjamin nichts sagen lassen, hält sie für Erfüllungsgehilfen seines Vaters und ihre Botschaft für Käse. Aber ein wenig neugierig ist er dann doch … 

Herzliche Einladung zum Weihnachtsmusical aus Heddesheim, das an Heiligabend online geht und über die Website www.kircheinheddesheim.de ab den frühen Morgenstunden abrufbar ist.


„Räuber lachen, lassen´s krachen,

machen lauter wilde Sachen,

tragen Narben und Tattoos,

hören lauten Rock und Blues.

Nur wir Hirten spielen Flöte,

sitzen tröge in der Öde,

schlafen nachts auf Heu und Stroh,

stellt Euch vor, Ihr müsst auf´s Klo!“

(Benjamins Rap)


Montag, 4. Oktober 2021

Eins, zwei, drei ... Die Enthüllung des Kita-Namens

Der 50jährige Geburtstag des Kindergartens in der Werderstraße gehört zu den Ereignissen, die bedingt durch die Corona-Krise immer wieder aufgeschoben wurden – vom Jubiläumstag der Grundsteinlegung am 22. November 2020 über den Tag der Einweihung am 16. Mai 2021 bis schließlich zum 2. Oktober 2021, dem Erntedankwochenende. Da konnte er endlich gefeiert werden.

In der Begrüßung im Garten bei herrlichem Wetter dankte Pfarrerin Stoellger dem Team unter der Leitung von Lina Dimitriou-Triantis für den Mut zur Veränderung. Nach der Neugestaltung von Kellerräumen, Aula, Leitungs- und Teamzimmer und einer Neuausrichtung der Konzeption erstrahle der „alte“ Kindergarten in neuem Glanz. Und das sei der eigentliche Grund zum Feiern. Denn, wie Pfarrer Dierk Rafflewski hervorhob: Alt werden ist keine Kunst. Das passiert, ob man will oder nicht. Die Kunst besteht darin, nicht einzurosten und stehen zu bleiben, sondern sich stetig weiter zu entwickeln. So wie das in der Bibel von Abraham berichtet wird, der noch mit 75 Jahren zusammen mit seine Frau Sara den Aufbruch in ein fernes Land gewagt hat.

Kurzweilig und humorvoll wurde die Geschichte in Szene gesetzt, bevor die Kinder raten durften, wie ihr Kindergarten künftig heißen soll. Zuvor hatten sie den Tipp bekommen, dass der Name in der Geschichte genannt wird. Und sie haben wirklich gut aufgepasst! Bereits mit den ersten Wortmeldungen standen die Begriffe „Stern“, „Sternenzelt“ und „Sternenhimmel“ im Raum. Und da es keine weiteren Vorschläge gab, ging´s sogleich an die „Enthüllung“ des neuen Namens. „Eins, zwei, drei …“ zählten Eltern und Erzieherinnen, dann zog ein Kind das Tuch von der im Garten aufgestellten Staffelei. Und siehe da: Der gesuchte Name war „Sternenzelt“!

Nach einem Jubiläums-Danklied, das von Anna Gehlen an der Querflöte und ihrem Sohn Vincent (Konfirmand) am Schlagzeug begleitet wurde, sowie einem Segenswort, ging´s für die Kinder in die Gruppen, wo das Team spannende und kreative Stationen zum Thema „Sternenzelt“ vorbereitet hatte, während die Eltern den Vormittag im Garten mit Sekt, Saft und guten Gesprächen ausklingen ließen.


Foto links: Der große Moment. Ein Kind aus dem Kindergarten zieht das Tuch von der Staffelei und blickt auf den neuen Namen.

Foto unten: Präsentation für die Presse. Von links nach rechts (oberste Reihe): Pfarrerin Franziska Stoellger, Kita-Leitung Lina Dimitriou-Triantis und Pfarrer Dierk Rafflewski in der Rolle von "Abraham".

Herzlichen Dank an Dieter Kolb (Mannheimer Morgen) für die Fotos.

Weihnachtsmusical mal etwas anders

Zu den Veranstaltungen, auf die wir im Zeichen der Krise schmerzhaft verzichten mussten, gehörte das Weihnachtsmusical. Und auch in diesem Jahr erlauben die Voraussetzung keine Rückkehr zum alten Konzept: Proben mit rund 50 Kindern plus Musicalteam sind nicht möglich, und die Aufführungsbedingungen an Weihnachten stehen in den Sternen. Gedanklich hatten wir uns darum erneut schon vom Musical verabschiedet – bis eine andere Idee im Raum stand:

Wir proben in minimaler Besetzung ohne Chor, besetzen die Rollen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter, filmen das Musical als Onlineangebot für die Weihnachtszeit und warten ab, in welchem Rahmen Live-Aufführungen an Weihnachten möglich sind.

Natürlich ist das nicht dasselbe wie früher. Es schmerzt der Verzicht auf eine offene Einladung – und wir hoffen sehr auf das Verständnis aller, die gerne dabei wären. Aber als „Überbrückungsangebot“ erscheint es uns die beste Möglichkeit, um nicht wieder ein Weihnachten ohne Musical erleben zu müssen. Und Dank des Onlineangebotes kann diesmal auch von zuhause gekuckt werden.

Wenn nächstes Jahr die Corona-Krise hoffentlich überwunden ist, freuen wir uns umso mehr auf die Rückkehr zum alten Konzept getreu dem Motto: „Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all.“

Das Musical, das wir in diesem Jahr aufführen wollen ist: „Benjamin – das Null-Bock-Musical“.  Die Live-Aufführungen sind für den 23. Dezember, 17 Uhr, und 24. Dezember, 15.30 Uhr, angedacht. Vielleicht ergibt sich auch noch ein Zusatztermin …

Dienstag, 6. Juli 2021

Hallo,

ich bin die Kirchenmaus. Manche Kinder in Heddesheim kennen mich aus dem Kindergottesdienst oder aus dem Kindergarten. Aber jetzt gehe auch ich online – und noch viel mehr Kinder können mich sehen!

Das Filmteam vom Kindergottesdienst aus Ladenburg ist zu uns gekommen. Ja, ich muss es zugeben, dass sie eigentlich wegen der tollen Figuren gekommen sind, die im Gemeindehaus stehen. Aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, sie zu begrüßen.

Aber nicht nur ich war dabei, sondern auch Mara und Bennett. Die kennt Ihr doch bestimmt aus unseren online-Gottesdiensten? Habt Ihr Euch schon mal gefragt habt: „Sind die wirklich so nett, wie sie in den Clips zu sehen sind?“ Ja, das sind sie wirklich! Und ich hoffe sehr, dass dies nicht der letzte gemeinsame Auftritt von ihnen und mir vor einer Kamera war. Ich bin ganz gespannt, was wir zusammen noch auf die Beine stellen.

Natürlich freue ich mich auch sehr, wenn ich Euch im Kindergottesdienst live treffe. Schaut doch mal sonntags um 11.30h im Gemeindehaus vorbei.

Euer Hieronymus

Donnerstag, 1. Juli 2021

Die Kirchenmaus-Connection

Eigentlich komisch, das sie sich nicht früher getroffen haben. Lange werkelten die Kirchenmaus Ladenburg und Hieronymus, die Heddesheimer Kirchenmaus, vor sich hin. Jetzt standen sie erstmal gemeinsam vor der Kamera - zusammen mit Mara und Bennett, den heimlichen Stars aus den Onlinegottesdiensten und den Figuren der "Heddesheimer Comic-Kirche". Das Ergebnis gibt´s am Samstag, den 3. Juli 2021, ab 10 Uhr online zu sehen. Einfach "HIER" klicken - und Ihr seid dabei!

Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Kirchenmaus kommt


   Zum Abspielen einfach das Bild anklicken 
(Weiterleitung zur Website der Evangelischen Kirchen Ladenburg)

Sonntag, 28. März 2021

Die Heddesheimer Comic-Kirche im Fernsehen


Dass wir im Zeichen der Corona-Krise im letzten Jahr auf unser Weihnachtsmusical verzichten mussten, war ein herber Einschnitt. Aber die Zeit blieb nicht ungenutzt. Anstelle von Kulissen wurden Comic-Figuren geschaffen - zunächst für die "Weihnachtskrippe XXL", dann für das Gleichnis vom verlorenen Sohn und jetzt bereits "in dritter Generation" für den Ostergarten.

Dadurch hat sich der Begriff der "Comic-Kirche" etabliert. Und diese "Comic-Kirche" zog erstaunlich weite Kreise. Nachdem bereits in den Printmedien (Mannheimer Morgen, IDEA) über die Comic-Kirche berichtet wurde, ist jetzt im Rahmen der Sendung "der Himmel über Baden" ein Bericht über die Entstehung des Ostergartens erschienen. Die Sendung wird auf diversen Regionalsendern (darunter das Rhein-Neckar-Fernsehen) und Bibel-TV ausgestrahlt. Auch auf Youtube kann der Bericht betrachtet werden (siehe oben). 

Samstag, 13. März 2021

Ein Gleichnis in Comic-Sprache

Lange standen die XXL-Weihnachts-figuren im Gemeindehaus. Und immer wieder kamen Eltern mit Kindern, die sich an den „Knubbelnasen“ erfreuten. Aber wenn das Kirchenjahr in Richtung Passion und Ostern zeigt, ist die Weihnachtsgeschichte nicht mehr ganz so passend. Darum haben wir die Figuren schweren Herzens weggeräumt – und überlegt, was an ihre Stelle treten könnte. Die lebensgroßen „Knubbelnasen“ sind schließlich ein Hingucker, den keine andere Gemeinde zu bieten hat.

Ausgehend von der Jahreslosung: „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist“ kamen wir so auf das Gleichnis „vom verlorenen Sohn“ (bzw. „vom barmherzigen Vater“). Und da wir dieses bereits mit Hilfe unserer Konfis für die Telefonandacht vertont hatten, lag es nahe, die Konfis auch beim Malen der entsprechenden Figuren einzusetzen.

Malen nach Punkten

Um die Corona-Verordnungen einhalten zu können, fand die Aktion in Schichten statt: Immer zwei Konfis trafen sich an verschiedenen Tage im Gemeindehaus, wo Pfarrer Rafflewski die Figuren mit Filzstift auf 2m x 2m große Kartons vorgezeichnet und Farbmischungen in Einmachgläsern angerührt hatte. Gemalt wurde dann nicht „nach Zahlen“ sondern „nach Punkten“ bzw. Farbkleksen, die zeigten, welche Fläche in welcher Farbe auszumalen war. Diese Zuordnung war wichtig, damit sich Haut- und Haarfarbe des verlorenen Sohnes nicht von Bild zu Bild änderten.

Da es viele Quadratmeter Karton zu bemalen galt, zog sich die Aktion über mehrere Tage – ohne dass die Konfis die Lust verloren. Geduldig und mit großer Einsatzfreude haben sie die Figuren bis zum letzten Pinselstrich vollendet.

Danach wurden die Figuren mit dem Cutter ausgeschnitten, mit Dachlatten verstärkt und an Holzständer geschraubt, die „Gemeindeschreiner“ Bruno Rafflewski gebaut hatte. So konnten sie in die Kirche transportiert und aufgestellt werden.

Der verlorene Sohn online

Und wie das so ist: Eine Idee führt zur nächsten. Nachdem die Figuren unübersehbar im Altarraum positioniert waren, stand die Frage im Raum, wie wir damit beim nächsten Onlinegottesdienst umgehen. Und da konnte es nur eine Antwort geben: Indem wir einen Gottesdienst zum Gleichnis vom verlorenen Sohn feiern. Klar, dass wir auch dafür die Konifs anfragten, von denen wir umgehend positive Rückmeldung erhielten. Kai, Melissa, Sina-Marie, Matilda, Marla und Talina waren spontan bereit, in die Rolle des verlorenen Sohnes zu schlüpfen und das Online-Abenteuer zu wagen.

Gefilmt wurde wieder in Schichten, so dass nicht mehr als 2 Konfis gleichzeitig in der Kirche waren. Hinter der Kamera stand Michael Schöfer aus Neckarhausen, am Mikro seine Tochter, Antonia Schöfer, die neben einer professionellen Ausrüstung viel Erfahrung im Gepäck hatten und die Konfis bestmöglich in Szene setzten. Die eigentliche Aufnahme des Gottesdienstes, in die der Clip nachträglich integriert wurde, fand unter Regie der Firma „FastForward“ eine Woche später. Über den Youtube-Kanal unserer Gemeinde können Gottesdienst inklusive Clip jederzeit abgerufen werden.

Von der Kirche ins Gemeindehaus

Eine Comic-Kirche ist eine schöne Idee – sollte aber wie alle Dinge ihre Zeit habe. Und da gerade die Passions- und Osterzeit ihre ganz eigene Prägung hatte, musste der „verlorene Sohn“ Anfang März erneut die Koffer packen. Diesmal blieb die Reise jedoch überschaubar: Im benachbarten Gemeindehaus fand er im Saal eine neue geräumige Unterkunft mit großen Fenstern, durch die das Comic-Gleichnis weiterhin betrachtet werden kann.

… und was ist mit „Berta“?


Die Geschichte vom verlorenen Sohn ist bekannt. In der Bibel (Lk 15) kann jeder nachlesen, wie er den Weg vom Schweinestall zurück in die Heimat fand. Aber die Comicgeschichte der Konfis berichtet darüber hinaus von einer Figur, die biblisch nicht belegt ist: Ziege Berta!

Ziege „Berta“ war Teil des Erbes, das der Sohn von seinem Vater ausgezahlt bekam. Und so wie sein gesamtes Bargeld hat der Sohn leider auch „Berta“ in der großen Stadt verzockt. Aber an wen hat er sie verloren? Was hat „Berta“ in der Zeit der Hungersnot erlebt, während der Sohn als Schweinhirt darbte? Und wie hat sie den Weg zurück gefunden? Denn als der Sohn nach seiner Odyssee endlich wieder den heimatlichen Hafen erreicht, wartet dort bereits Ziege Berta, die ihrer Wiedersehensfreude mit fröhlichen Luftsprüngen Ausdruck verleiht.

Falls jemand Lust hat, „die abenteuerliche Geschichte der Ziege Berta“ aufzuschreiben … Wir sind neugierig, und veröffentlichen die Geschichte gerne auf dem KiKiBlog!

Einsendungen bitte per Post an das Pfarramt in der Beindstr. 6 oder per Mail an pfarramt@kircheinheddesheim.de richten.

Dienstag, 23. Februar 2021

Onlinegottesdienst zum Gleichnis vom verlorenen Sohn


Am Sonntag, den 28. Februar 2021, wird ab 10.00 Uhr ein Onlinegottesdienst aus der Heddesheimer "Comic-Kirche" übertragen, der über die Website unserer Kirchengemeinde (www.kircheinheddesheim.de) aufgerufen werden kann. Mit dabei sind wieder die Jungscharkinder Mara und Bennett und erstmals unsere neuen Konfis, die in die Rolle des "verlorenen Sohns" schlüpfen. Musikalisch bunt bereichert wird der Gottesdienst von unseren Musical-Musikern Henning Scharf (Klavier & Gesang), Jessica Hornig (Geige, Ukulele, Whistle & Gesang) und Stephan Heinz (Harfe). Henning und Jessica haben sogar extra zwei Lieder für diesen Gottesdienst komponiert, die ihr hier in "Weltpremiere" hören könnt.

Sonntag, 17. Januar 2021

Gegen das Allein-Sein

Den nachstehende Text mit Bild hat uns Magali aus Plankstadt geschickt, die sich mit kurzen Clips schon wiederholt bei Onlinegottesdiensten beteiligt hat. Herzlichen Dank!

Vielleicht bist auch Du in der letzten Zeit über Worte gestolpert, die Dich getröstet, berührt, aufgeheitert oder amüsiert haben? Falls ja, schicke sie uns - am Besten mit Zeichnung als Bild-Datei (jpg). Wir freuen uns!

Einfach mailen an: Rafflewski(at)kircheinheddesheim.de.