Sonntag, 6. Mai 2018

Jungbläser beim Burgenbau


Laut biblischer Darstellung waren es Posaunen, die die schweren Verteidigungsmauern der Stadt Jericho zum Einsturz brachten. Von daher hätte es den Mitgliedern der "Schauenburg-AG" Angst und Bange werden können, als "ihre" Burg am vergangenen Samstag von den Jungbläsern des Evangelischen Posaunenchors Heddesheim "erstürmt" wurde. Doch diesmal kamen die Bläser in Frieden und in der hehren Absicht, den Burgbauern unter die Arme zu greifen. Und das haben sie getan! Und wie! So schnell wurde der Speis seit Jahren nicht verarbeitet. Und während die einen mit Fleiß und Begeisterung die Zwingermauer in die Höhe trieben, buddelten andere im Burggraben nach Steinen. Hier ein paar Bilder von Ute:

      

Foto oben links: Der Leiter der "Schauenburg-AG", Eugen Reinhard, gibt den Jungbläsern eine Führung durch die Burganlage, damit sie wissen, wo sie gleich Hand anlegen.

Blick von der Ruine über Dossenheim in die Rheinebene.










   

Foto oben links: Ein provisorisches Geländer soll Besucher schützen.
Foto oben rechts: Wühlmäuse im Burggraben auf der Suche nach Steinen.

  

Fotos oben und unten: Die Arbeiten an der Zwingermauer, bei denen die Jungbläser das Füllmauerwerk nach oben zogen.






Fazit: Die Jungbläser erlebten mal einen ganz anderen "Ausflug", der trotz (oder wegen?) der ungewohnten und schweren körperlichen Arbeit ein tolles Erlebnis war! Und die Mitglieder der Schauenburg-AG durften sich über die größte und jüngste Arbeitstruppe in der Geschichte ihres Bestehens freuen.

Über die Arbeiten der "Schaunburg-AG" und die Burgruine informiert der "Schauenburgblog". Zum Stöbern bitte HIER klicken.

Und wer beim nächsten Arbeitseinsatz mit Hand anlegen möchte, ist am Samstag, den 19. Mai 2018, ab 8.00 Uhr herzlich auf der Burg willkommen!!!

Sonntag, 11. März 2018

Tauferinnerungsgottesdienst: Von einem, der über das Wasser gehen wollte

Blaue Wellen und ein großes Boot mit dem Altarkreuz als Segel - viel mehr gab´s anfangs nicht zu sehen. Umso größer war der "Aha"-Effekt, als nach dem Anspiel "vom sinkenden Petrus" zum Lied "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt" das Bühnenbild abgebaut wurde und den Blick auf den Altar mit rund 35 brennenden Taufkerzen freigab. Die Kinder, die unserer Einladung zur Tauferinnerung am Sonntag, den 11. März 2018, in die Evangelische Kirche gefolgt waren, hatten sie mit gebracht. Später kam noch die Kerze von Erik, unserm Täufling, dazu, bevor alle Kinder zur persönlichen Segnung um den Altar traten.

Es war ein abwechslungsreicher Gottesdienst, der in gemütlicher Runde im Gemeinde-saal bei Kaffee, Kuchen und Limo seinen Ausklang fand. Leider gibt es nur keine Bilder (im Gottesdienst soll ja nicht fotografiert werden). Doch bei der Probe des Anspiels am Mittwoch zuvor, hat unsere Lehrvikarin, Melanie Pietschke, ein paar Aufnahmen mit dem Handy gemacht, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Hier sind sie:

Die Jünger fahren im Boot über den See. Sie wollen nach hause. Doch der Wind bläst ihnen ins Gesicht. Sie kommen nicht vorwärts. Die Nacht bricht herein.




Plötzlich ruft einer der Jünger: "Da, ein Gespenst!". "Hilfe, ein Gespenst!" rufen die anderen.


Und tatsächlich: Eine helle Gestalt bewegt sich über das Wasser in Richtung Boot. Den Jüngern wird ganz anders.




Als das "Gespenst" näher kommt, ruft einer der Jünger: "Aber das ist ja Jesus!". "Ja, das ist Jesus!" rufen die anderen erleichtert. "Er läuft auf den Wasser!"






"Cool!" meint Petrus, "das will ich auch können!". "Dann komm!", sagt Jesus. Und Petrus lässt sich nicht zweimal bitten.
Für den Moment sieht es so aus, als könnte auch er über das Wasser gehen.
Doch dann blickt er nach unten, sieht die Tiefe, bekommt Angst und ...







... bricht ein.
"Ich kann nicht schwimmen!", ruft Petrus. "Wir auch nicht!", antworten die Jünger.




Wie gut, dass Jesus da ist. Er greift Petrus bei der Hand und zieht ihn aus dem Wasser. Gemeinsam gehen sie an Bord, wo die Jünger dem armen Petrus eine warme Decke umlegen.




Petrus sagt: "Hatschi!". "Gesundheit!" antworten die Jünger.
"Jetzt schnell nach Hause" meint Jesus, "damit sich Petrus nicht erkältet!.




Und was lernen wir daraus?

1. Achte Deinen Grenzen!

   Die Taufe verleiht keine Superkräfte.
   Naturgesetze gelten auch für Christen.
   Und zu diesen Naturgesetzten gehört die Schwerkraft!


   Aber auch so ist das Leben Wunder genug!
   In der Taufe nehmen wir es dankbar an.

2. Kopf hoch!

   Auch wenn Du ins Schwimmen kommst,
   Gott lässt Dich nicht unter gehen.

   Du kannst ins Wasser fallen, auf die Nase,
   aus dem Rahmen oder aus allen Wolken.
   Aber Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand.

3. Bleib einfach im Boot!

   Alleingänge führen in die Einsamkeit.
   Und die tut niemandem gut.

   Unser Leben entfaltet sich in Gemeinschaft oder es verkümmert.
   Trost und Freude, Dankbarkeit und Hoffnung
   – das alles entsteht und wächst beim Teilen.
   
   Willkommen in der Gemeinde!

Mittwoch, 7. März 2018

Auflösung: Rätselwort

Im aktuellen Scharnier (Ausgabe 112) befindet sich auf den Seiten 36 und 37 ein Bilder-Kreuzworträtsel (Du findest es auch auf dem KiKiBlog, wenn Du HIER klickst).
Wenn Du es richtig gelöst hast, erhältst Du als Lösungswort:

"GESALBTER"

Eine Salbung war in alttestamentlicher Zeit ein Ritual der Heiligung und Machtübertragung. Sie wurde bei Priestern und Königen mit Öl vollzogen. Der "Gesalbte" galt als von Gott selbst erwählt und eingesetzt.
Von der griechischen Form des hebräischen Wortes für "Gesalbter" stammt der Titel "Messias", der an anderer Stelle mit "Christus" übersetzt wird. Diese Bezeichnungen kennen wir von Jesus. Weil Christinnen und Christen ihn als den von Gott Erwählten (und damit "Gesalbten") sahen, nannten sie ihn den "Christus" (seltener: "Messias"). Die Betonung, dass Jesus im Gegensatz zu früheren "Gesalbten" nicht mit Öl, sondern mit dem "Heiligen Geist" von Gott selbst "gesalbt" wurde, unterstrich seine Sonderstellung für den christlichen Glauben.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Herzliche Einladung zum Familien-gottesdienst mit Tauferinnerung


Am 11. März 2018 feiert KiKi einen Familiengottesdienst mit Taufe und Tauferinnerung um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche. Alle getauften Kinder sind herzlich eingeladen, ihre Taufkerzen mitzubringen. Wir werden sie zu Beginn des Gottes-dienstes an der Osterkerze entzünden und auf den Altar stellen. Das gibt ein tolles Bild!
Bei dem Gottesdienst wird es um Petrus gehen, der einmal auf dem Wasser gehen wollte. Was da passiert ist, zeigen wir Euch mit einem Anspiel. Nach dem Gottesdienst gib´s im Gemeindehaus eine Stärkung (Limo, Kaffee, Kuchen).

Wir freuen uns auf Euch!

Dienstag, 16. Januar 2018

Martin Luther und die gute neue Mär: Fotos vom Musical

Für die meisten Besucherinnen und Besucher war das Luthermusical das Highlight unserer bisherigen Musicalarbeit. Alles griff ineinander und hat auf den Punkt gestimmt. Die Fotos von Klaus Wagner von der ersten Aufführung dokumentieren, mit welcher Hingabe die Kinder dabei waren und ihre Rollen mit Leben füllten (super Fotos! Danke Klaus! - zur vergrößerten Ansicht die Fotos anklicken):

Kurz vor Beginn: Die Mönche in Wartestellung.

Der kleiner Martin und die Angst vorm Nikolaus ... oder genauer gesagt: vor seinem Begleiter.
Hier ist er: "Knecht Ruprecht", der Höllendämon an der Seite des Heiligen Nikolaus. Noch liegt er in Ketten. Aber wehe Nikolaus lässt in los ...



Spöttische Studenten auf Zechtour.
Ob sie Martin überreden können, statt nach Erfurt zum Studium mit ihnen in die nächste Kneipe in Stotternheim zu ziehen?

Martin ist gewissenhaft: Er muss studieren! Seine Eltern wollen das!
Auch der Hinweis auf das sich nahende Gewitter kann Martin nicht umstimmen.
Er hätte schließlich ein reines Gewissen, weshalb ihm das Gewitter nichts tun könne - behauptet er jedenfalls.


Die hier sehen das anders: Die kleinen Teufel symbolisieren die Ängste, die Martin im Nacken sitzen. Und die lassen nichts unversucht, um Martin in ihren Bann zu ziehen.


Dem Gewitter bei Stotternheim entkommen tritt Martin ins Kloster ein und verbringt einige Jahre in Erfurt und Wittenberg (1505-1521).

"Ora! Ora et labora
sine pausa assidua."
Die Mönche besingen ihr Leben ("Wir leben keusch und pflegeleicht, weil wenig uns zum Leben reicht.")
In diese Zeit fallen reformatorische Entdeckung und Thesenanschlag.


Martin und Johann von Staupitz diskutieren über Gott. Danach schüttelt Johann den Römerbrief aus dem Ärmel und bittet Martin, er möge doch einmal ganz genau lesen, was da steht.



Die Ängste begleiten Martin im Kloster ...

... und sie begleiten ihn natürlich zum Reichstag in Worms.
In Worms treffen Gegner und Anhänger von Martin aufeinander (der "Supermann" in der Mitte ist Henning, der die Stimmung in den beiden Lager anpeitscht).
Jessica, unsere Bänkelsängerin, die gesanglich jede Szene einleitet.


Martin vor dem Kaiser in Worms. Jetzt wird´s eng!
Der Sprecher des Kaisers ist nicht auf den Mund gefallen. Er will das Martin seine Schriften widerruft. Aber er weigert sich und überwindet seine Angst! Begleitet von lauten Orgeltönen (Ein feste Burg ist unser Gott) zieht er von seinen Anhängern gefeiert durch den Mittelgang ab.


Martin mit Familie im Kloster von Wittenberg. Der Nikolaus hat Hausverbot. Dafür kommt an Heilig Abend das Christkind.
Und für diese Feier hat Martin extra ein Lied geschrieben: "Vom Himmel hoch, da komm ich her".


Auch Martins ältester Sohn hat ein Lied geschrieben: Einen Rap! Man muss schließlich mit der Zeit gehen und den Leuten aufs Maul schauen.
Martin ist erst nicht so begeistert. Aber den Leuten gefällt´s. Sie fordern sogar noch eine Zugabe.

Sonntag, 14. Januar 2018

Rätsel

Die Zeichnung oben zeigt 9 Stationen aus dem Leben von Jesus Christus. Aber was heißt eigentlich der Titel "Christus"? Du findest es heraus, wenn Du die folgenden 9 Fragen beantwortest und die richtigen Lösungsworte oben einträgst. Senkrecht von oben nach unten kannst Du dann in den blauen Feldern das Lösungswort lesen. Hier die Fragen:

  1. Auf dem Bild siehst Du eine weiße Taube, die bei der Taufe auf Jesus herabkommt. Wofür steht die Taube? (Heiliger ...)
  2. Was reichte Jesus den Jüngern beim Abendmahl nach dem Brot?
  3. Was "stillte" Jesus, als er mit den Jüngern im Boot unterwegs war?
  4. Worauf lief Jesus zum Erstaunen seiner Jünger?
  5. Worauf ritt Jesus in Jerusalem ein?
  6. Wo wurde Jesus geboren?
  7. Was war an Ostern bei der Grabkammer Jesu zur Seite gerollt?
  8. Worauf ist Jesus in den Himmel "gefahren"?
  9. Was musste Jesus nach Golgatha tragen?
Das Lösungswort findest Du, wenn HIER klickst.