Dienstag, 6. Juli 2021

Hallo,

ich bin die Kirchenmaus. Manche Kinder in Heddesheim kennen mich aus dem Kindergottesdienst oder aus dem Kindergarten. Aber jetzt gehe auch ich online – und noch viel mehr Kinder können mich sehen!

Das Filmteam vom Kindergottesdienst aus Ladenburg ist zu uns gekommen. Ja, ich muss es zugeben, dass sie eigentlich wegen der tollen Figuren gekommen sind, die im Gemeindehaus stehen. Aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, sie zu begrüßen.

Aber nicht nur ich war dabei, sondern auch Mara und Bennett. Die kennt Ihr doch bestimmt aus unseren online-Gottesdiensten? Habt Ihr Euch schon mal gefragt habt: „Sind die wirklich so nett, wie sie in den Clips zu sehen sind?“ Ja, das sind sie wirklich! Und ich hoffe sehr, dass dies nicht der letzte gemeinsame Auftritt von ihnen und mir vor einer Kamera war. Ich bin ganz gespannt, was wir zusammen noch auf die Beine stellen.

Natürlich freue ich mich auch sehr, wenn ich Euch im Kindergottesdienst live treffe. Schaut doch mal sonntags um 11.30h im Gemeindehaus vorbei.

Euer Hieronymus

Donnerstag, 1. Juli 2021

Die Kirchenmaus-Connection

Eigentlich komisch, das sie sich nicht früher getroffen haben. Lange werkelten die Kirchenmaus Ladenburg und Hieronymus, die Heddesheimer Kirchenmaus, vor sich hin. Jetzt standen sie erstmal gemeinsam vor der Kamera - zusammen mit Mara und Bennett, den heimlichen Stars aus den Onlinegottesdiensten und den Figuren der "Heddesheimer Comic-Kirche". Das Ergebnis gibt´s am Samstag, den 3. Juli 2021, ab 10 Uhr online zu sehen. Einfach "HIER" klicken - und Ihr seid dabei!

Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Kirchenmaus kommt


   Zum Abspielen einfach das Bild anklicken 
(Weiterleitung zur Website der Evangelischen Kirchen Ladenburg)

Sonntag, 28. März 2021

Die Heddesheimer Comic-Kirche im Fernsehen


Dass wir im Zeichen der Corona-Krise im letzten Jahr auf unser Weihnachtsmusical verzichten mussten, war ein herber Einschnitt. Aber die Zeit blieb nicht ungenutzt. Anstelle von Kulissen wurden Comic-Figuren geschaffen - zunächst für die "Weihnachtskrippe XXL", dann für das Gleichnis vom verlorenen Sohn und jetzt bereits "in dritter Generation" für den Ostergarten.

Dadurch hat sich der Begriff der "Comic-Kirche" etabliert. Und diese "Comic-Kirche" zog erstaunlich weite Kreise. Nachdem bereits in den Printmedien (Mannheimer Morgen, IDEA) über die Comic-Kirche berichtet wurde, ist jetzt im Rahmen der Sendung "der Himmel über Baden" ein Bericht über die Entstehung des Ostergartens erschienen. Die Sendung wird auf diversen Regionalsendern (darunter das Rhein-Neckar-Fernsehen) und Bibel-TV ausgestrahlt. Auch auf Youtube kann der Bericht betrachtet werden (siehe oben). 

Samstag, 13. März 2021

Ein Gleichnis in Comic-Sprache

Lange standen die XXL-Weihnachts-figuren im Gemeindehaus. Und immer wieder kamen Eltern mit Kindern, die sich an den „Knubbelnasen“ erfreuten. Aber wenn das Kirchenjahr in Richtung Passion und Ostern zeigt, ist die Weihnachtsgeschichte nicht mehr ganz so passend. Darum haben wir die Figuren schweren Herzens weggeräumt – und überlegt, was an ihre Stelle treten könnte. Die lebensgroßen „Knubbelnasen“ sind schließlich ein Hingucker, den keine andere Gemeinde zu bieten hat.

Ausgehend von der Jahreslosung: „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist“ kamen wir so auf das Gleichnis „vom verlorenen Sohn“ (bzw. „vom barmherzigen Vater“). Und da wir dieses bereits mit Hilfe unserer Konfis für die Telefonandacht vertont hatten, lag es nahe, die Konfis auch beim Malen der entsprechenden Figuren einzusetzen.

Malen nach Punkten

Um die Corona-Verordnungen einhalten zu können, fand die Aktion in Schichten statt: Immer zwei Konfis trafen sich an verschiedenen Tage im Gemeindehaus, wo Pfarrer Rafflewski die Figuren mit Filzstift auf 2m x 2m große Kartons vorgezeichnet und Farbmischungen in Einmachgläsern angerührt hatte. Gemalt wurde dann nicht „nach Zahlen“ sondern „nach Punkten“ bzw. Farbkleksen, die zeigten, welche Fläche in welcher Farbe auszumalen war. Diese Zuordnung war wichtig, damit sich Haut- und Haarfarbe des verlorenen Sohnes nicht von Bild zu Bild änderten.

Da es viele Quadratmeter Karton zu bemalen galt, zog sich die Aktion über mehrere Tage – ohne dass die Konfis die Lust verloren. Geduldig und mit großer Einsatzfreude haben sie die Figuren bis zum letzten Pinselstrich vollendet.

Danach wurden die Figuren mit dem Cutter ausgeschnitten, mit Dachlatten verstärkt und an Holzständer geschraubt, die „Gemeindeschreiner“ Bruno Rafflewski gebaut hatte. So konnten sie in die Kirche transportiert und aufgestellt werden.

Der verlorene Sohn online

Und wie das so ist: Eine Idee führt zur nächsten. Nachdem die Figuren unübersehbar im Altarraum positioniert waren, stand die Frage im Raum, wie wir damit beim nächsten Onlinegottesdienst umgehen. Und da konnte es nur eine Antwort geben: Indem wir einen Gottesdienst zum Gleichnis vom verlorenen Sohn feiern. Klar, dass wir auch dafür die Konifs anfragten, von denen wir umgehend positive Rückmeldung erhielten. Kai, Melissa, Sina-Marie, Matilda, Marla und Talina waren spontan bereit, in die Rolle des verlorenen Sohnes zu schlüpfen und das Online-Abenteuer zu wagen.

Gefilmt wurde wieder in Schichten, so dass nicht mehr als 2 Konfis gleichzeitig in der Kirche waren. Hinter der Kamera stand Michael Schöfer aus Neckarhausen, am Mikro seine Tochter, Antonia Schöfer, die neben einer professionellen Ausrüstung viel Erfahrung im Gepäck hatten und die Konfis bestmöglich in Szene setzten. Die eigentliche Aufnahme des Gottesdienstes, in die der Clip nachträglich integriert wurde, fand unter Regie der Firma „FastForward“ eine Woche später. Über den Youtube-Kanal unserer Gemeinde können Gottesdienst inklusive Clip jederzeit abgerufen werden.

Von der Kirche ins Gemeindehaus

Eine Comic-Kirche ist eine schöne Idee – sollte aber wie alle Dinge ihre Zeit habe. Und da gerade die Passions- und Osterzeit ihre ganz eigene Prägung hatte, musste der „verlorene Sohn“ Anfang März erneut die Koffer packen. Diesmal blieb die Reise jedoch überschaubar: Im benachbarten Gemeindehaus fand er im Saal eine neue geräumige Unterkunft mit großen Fenstern, durch die das Comic-Gleichnis weiterhin betrachtet werden kann.

… und was ist mit „Berta“?


Die Geschichte vom verlorenen Sohn ist bekannt. In der Bibel (Lk 15) kann jeder nachlesen, wie er den Weg vom Schweinestall zurück in die Heimat fand. Aber die Comicgeschichte der Konfis berichtet darüber hinaus von einer Figur, die biblisch nicht belegt ist: Ziege Berta!

Ziege „Berta“ war Teil des Erbes, das der Sohn von seinem Vater ausgezahlt bekam. Und so wie sein gesamtes Bargeld hat der Sohn leider auch „Berta“ in der großen Stadt verzockt. Aber an wen hat er sie verloren? Was hat „Berta“ in der Zeit der Hungersnot erlebt, während der Sohn als Schweinhirt darbte? Und wie hat sie den Weg zurück gefunden? Denn als der Sohn nach seiner Odyssee endlich wieder den heimatlichen Hafen erreicht, wartet dort bereits Ziege Berta, die ihrer Wiedersehensfreude mit fröhlichen Luftsprüngen Ausdruck verleiht.

Falls jemand Lust hat, „die abenteuerliche Geschichte der Ziege Berta“ aufzuschreiben … Wir sind neugierig, und veröffentlichen die Geschichte gerne auf dem KiKiBlog!

Einsendungen bitte per Post an das Pfarramt in der Beindstr. 6 oder per Mail an pfarramt@kircheinheddesheim.de richten.