Die Infoseite der KinderKirche ("KiKi") der Evangelischen Kirchengemeinde Heddesheim
Sonntag, 7. Januar 2024
Freitag, 29. Dezember 2023
Erster Music-Clip von der Aufführung
Wow, das war ein Finale! Beim letzten Weihnachtsmusical haben sich noch einmal alle ins Zeug gelegt. Nachstehend gibt´s den ersten Clip, den Sebastian vom Lied der Bettler im ersten Akt erstellt hat. Noch hängt der große schwarze Vorhang, hinter dem sich die prächtige Kulisse verbirgt. Vielleicht gibt´s dazu später noch einen weiteren Clip ...
Donnerstag, 21. Dezember 2023
Weihnachtsmusical 2023: Stur wie Sturgis.
Jetzt wird´s ernst: Heute war die letzte Probe für das letzte Weihnachtsmusical "Stur wie Sturgis", mit dem wir nach 20 Jahren das Projekt "Weihnachtsmusical" einstellen. Und da wollen wir natürlich noch mal einen fetten Schlusspunkt setzen. Ob´s klappt, wird sich bei den Aufführungen am 23. Dezember (17 Uhr) und 24. Dezember (15.30 Uhr) zeigen. Die Kinder jedenfalls sind voll motiviert - wie die Handy-Schnappschüsse zeigen.
Montag, 4. Dezember 2023
Dienstag, 24. Oktober 2023
Weihnachtsmusical 2023: Stur wie Sturgis
Hintergrund von „Stur
wie Sturgis“ ist die Entstehungsgeschichte des Advent-Klassikers „Macht hoch
die Tür, die Tor macht weit“: Weil er das Elend vor seiner Nase nicht mehr
sehen wollte, erwarb ein Königsberger Geschäftsmann mit Namen „Sturgis“ das
Wiesengrundstück vor seinem Herrenhaus und verbaute den Weg, der vom benachbarten
Armenhaus über das Grundstück in Stadt und Kirche führte. Stadtväter und Bürger
protestierten. Doch Sturgis kümmerte das einen Dreck. So nahmen die Bewohner
des Armenhauses die Angelegenheit selbst in die Hand und zogen zusammen mit dem
Königsberger Pfarrer Georg Weissel am 4. Advent 1623 vor das Anwesen von
Sturgis. Und da geschah das „Wunder“: Als die Menschen das von Georg Weissel
frisch geschriebene Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ anstimmten,
brachen bei Sturgis alle Dämme. Erst stand er wie angewurzelt, dann öffnete er Herz
und Grundstück und stellte nie mehr den Durchgang in Frage.
Das Musical ist
humorvoll, besinnlich, stellenweise aber auch bissig und besticht durch seine
traurige Aktualität angesichts des Auflebens rechtspopulistischer Kräfte in
Europa und Amerika, die ihr Heil wie Sturgis in der Abgrenzung zum Schutz der
eigenen „Größe“ („Sturgis first“) suchen.
Für besondere Hingucker
sorgen die aufwendigen Bühnenbilder, die sich derzeit in „Restauration“
befinden. In tagelanger Arbeit hatten Mitgliedern des Musicalteams Kartonflächen
von über 40 m2 u.a. mit Motiven aus dem historischen Königsberg bemalt
(Foto). Nach der Aufführung 2018 wurden diese im Schuppen hinter der Kirche
eingelagert – nichtsahnend, dass da bereits eine Mäusefamilie zuhause war. Und
die bewies leider wenig Kunstsinn: Zwischen „Waisenhaus“ und „Auwald“ errichteten
sie ihr Nest, knabberten munter am Turm des Königsberger Schlosses und hinterließen
allenthalben die Spuren ihrer Notdurft. Das Sichten und Ausräumen der
Bühnenbilder im Sommer dieses Jahres war nur mit Atemschutz möglich. Aber
immerhin: Die Bilder müssen nicht entsorgt werden. Mit etwas Mühe und Geschick
sollten sich die Schäden beheben lassen.
Die Aufführungstermine des Musicals, für das seit Oktober bereits eifrig geprobt wird, sind:
Sa., 23.12.2023, 17,00 Uhr
So., 24.12.2023, 15.30 Uhr
in der Evangelische Kirche Heddesheim
Musical-Team und Kinder freuen sich auf Ihren Besuch zum letzten Weihnachtsmusical nach 20 prallen, bunten Jahren!
Donnerstag, 5. Oktober 2023
"Warum tretet Ihr mich mit Füßen?" - Der Kirchenbär nimmt Stellung zum jüngsten Entführungsfall
Leider gibt es nur welche, die genau das nicht mögen, und keine Rücksicht auf die Gefühle anderer kennen: Am Dienstag, den 3. Oktober 2023, bin ich zum wiederholten Mal unsanft aus der Kirche geschleift und auf den Schulhof der Hans-Thoma-Grundschule geworfen worden. Als der Regen kam, suchten meine Entführer das Trockene, ließen mich aber liegen – obwohl ich keinen Regen vertrage. Der geht bei mir nämlich „durch und durch“. Zum Glück wurde ich von einem netten Ehepaar gefunden, das mich unter das Vordach der Schule setzte und per Mail Pfr. Rafflewski informierte. Der kam noch vor Schulbeginn am nächsten Morgen und trug mich erst einmal in die Sakristei. Hier war ich in Sicherheit. Später kam Pfrin. Stoellger und brachte mich zur Reha in das benachbarte Pfarrhaus, wo ich auf der sonnigen Terrasse (Foto) austrocknen konnte.
Aber wie geht´s weiter? – Unser Pfarrteam hat mir zwar versichert, dass rücksichtlose Menschen in der Kirche nicht willkommen sind und meine Entführer ein Hausverbot erhalten, sobald sie bekannt sind. Aber bislang sind leider keine sachdienlichen Hinweise zur Tat im Pfarramt eingegangen. Schade. Ich würde sie gerne einmal fragen, warum sie mich mit Füßen treten, und was es ihnen bringt, anderen Kindern die Freude an mir zu nehmen.Liebe Grüße, Eurer Friedolin.“










