Sonntag, 16. Februar 2014

Einweihung der neuen Kinderkrippe

Tischdeko mit Bezug auf die beiden Krippengruppen: Schildkröten & Schäfchen
„Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, denn ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht’s schief; … egal was andre meinen wir machen mit!“

Bürgermeister Kessler begrüßt die Gäste
Mit diesem Lied stimmten die Kinder des Kindergartens die zahlreich geladenen Gäste auf die lang ersehnte Einweihung der Evangelischen Krippe ein. Nach einem Sektempfang begrüßteBürgermeister Kessler alle recht herzlich und erläuterte in seiner Ansprache den Planungsverlauf und Finanzrahmen der Baumaßnahme, bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit. Die Architektin Frau Benkeser erklärte die Bauweise als Passivhaus und den Standort der Krippe für eine spätere Anbaumöglichkeit. 
Symbolisch übergab Sie einen großen Schlüssel, indem das Wort „Glück“ eingearbeitet war, an Bürgermeister Kessler, Pfarrer Rafflewski und Kindergartenleitung Frau Krieg.
Die symbolische Schlüsselübergabe mit Bezug auf die Jahreslosung 2014
("Gott nahe zu sein, ist mein Glück")
Von Seiten der Krippeeltern sprach Herr Nölling Dankesworte für die gute Aufnahme und überreichte als Dankeschön ein Bild mit der ersten Krippengeneration.
Die anschließende Andacht von Pfarrer Rafflewski wurde von den Kindern mit Liedbeiträgen umrahmt. In seiner Ansprache nahm er Bezug auf den wohl ersten Krippenplatz der Welt: Maria gebar ihren ersten Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe (Lk2,7) Er erklärte, dass dieser Begriff „Krippe“ die Wertigkeit des Kindes zum Leuchten bringt. Das „Kind in der Krippe“ ist das Kind, in dem Gott uns nahe kommt, wir Gottes Liebe erfahren, und das dieser Welt Hoffnung schenkt. 
Mit Fürbitten und dem Segen endete der offizielle Teil.



Nach einem gemeinsamen Mittagessen fand der erste Rundgang durch den Neubau statt. Bewundert wurden nebst den beiden Spielgruppen „Schäfchen“ und „Schildkröten“, die Schlafräume und der Wickelraum, sowie die gut ausgestattete Küche.
Am Nachmittag hatten die Bürger Heddesheims die Möglichkeit im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ die neue Krippe zu besichtigen. Die zahlreichen Besucher wurden mit den gewünschten Informationen und mit leckeren Kuchen, die aus der Elternschaft gespendet waren, sowie Getränken vom Kindergarten- und Krippeteam versorgt. Der Förderverein des Kindergartens beteiligte sich mit einem Waffelstand.

Am Ende des Tages waren Alt und Jung sich einig: der Bau ist äußerst gelungen, ein großzügiges helles Haus mit freundlicher Atmosphäre. In diesem Haus lässt es sich sicher gut spielen und lernen.

Text: Herma Krieg
Fotos: Anja Weinschütz

Freitag, 24. Januar 2014

Weihnachtsmusical 2013: Fotobericht von der Aufführung

Einfach nur großartig war es, wie die über 50 Kinder das neue Weihnachtsmusical "RRT: Die Suche nach dem Königskind" mit Begeisterung und Hingabe auf die Bühne gebracht haben! Die Aufführung an Heilig Abend wurde mehrmals durch Szenenapplaus unterbrochen und zum Abschluss gab´s zum ersten Mal eine Zugabe. Hier ein paar Bilder von der Generalprobe, die Klaus Wagner geschossen und zur Verfügung gestellt hat:



Wer hat nur den Gong im "Heiligen Tempel" geschlagen?
Die persischen Priester finden die nächtliche Ruhestörung überhaupt nicht lustig!!! Wenn das mal nicht wieder Rapsak, Roichmel und Tharsbaal waren. Ständig nerven sie mit komischen Entdeckungen und falschen Prophezeiungen.



Und auch diesmal haben die Drei ein wundersame Entdeckung gemacht, die sie voller Begeisterung ihren Priesterkollegen mitteilen müssen.
Einen Stern am Himmel fanden wir.
Einen Stern, der leuchtet glatt für vier.
Mit dem Schweif an seinem Ende,
zieht er westwärts in die Fremde.
Einen Stern am Himmel fanden wir.

Darum rafft Euch schleunigst alle auf!
Kommt! Wir folgen seinem holden Lauf!
Dieser Stern will uns nicht beißen,
sondern Glück und Reichtum weisen.
Darum rafft Euch schleunigst alle auf!

Wir sind Rapsak, Tharsbaal und Roichmel.
Warum schaut ihr alle nur so scheel?
Unser Stern ist voll der Bringer
Und wir sind die Sternensinger,
heißen Rapsak, Tharsbaal und Roichmel.

Doch leider stehen Rapsak, Roichmel und Tharsbaal mit ihrer Begeisterung mal wieder allein. Und weil sie die Geburt eines großen Königs im Ausland (!) prophezeien, werden sie sogar des Hochverrats beschuldigt und müssen Persien verlassen.
Mit Weihrach, Myrrhe und Gold in den Händen (die sie aus der Schatzkammer des Tempels entwendet haben), wollen sie sich am Hof des neuen Königs "einkaufen". Schließlich sind sie aus Persien einen gewissen Luxus gewöhnt!

Als die drei verbannten Priester den Reisenden auf ihrem Weg zur Volkszählung begegnen und von König Herodes erfahren, wähnen sie sich am Ziel der Reise: Herodes ist bestimmt der Vater des gesuchten Kindes, meinen sie. Und der sucht doch bestimmt noch ein paar weise Lehrer für den Kleinen!

Die Sterne warnen vor dem Gang zu Herodes. Doch die drei Magier lassen sich von dem Weg nicht abbringen (obwohl der Stern eigentlich an Jerusalem vorbei zeigt).












Fröhlich ziehen sie davon.
Fröhlich vor Herodes Thron.
Fröhlich wie die Spreu im Wind.
Sie sind so blind.
Fröhlich nach Jerusalem,
weil sie nur den Reichtum sehn.
Wann werden sie verstehn? (2x)


Herodes begrüßt seinen Hofstaat und lässt sich zur Feier des Tages erst einmal kräftig huldigen.









Herodes: "Wer begehrt mich zu sprechen? Drei Fremde? - Werft sie raus!!
Ach so, sie haben wertvolle Geschenke dabei? Na, dann holt sie schleunigst rein, Ihr Pappnasen!"

Herodes: "Von welchem kleinen Racker sprecht Ihr? Mein jüngster Sohn ist 19! Oder habe ich da was verpasst, Kämmerer?"
Kämmerer: "Nein, o mein König, offiziell ist jedenfalls keiner dazu gekommen!"



Erst die Schriftgelehrten können das Geheimnis lüften. Doch was sie entdecken, gefällt Herodes überhaupt nicht:

"Da, ja da, 
wir ham den Ort,
der in den Sternen steht,
enthüllt in einem Bibelwort
bei Micha, dem Prophet".
Nach der Begegnung mit den Schriftgelehrten träumen Rapsak, Roichmel, Tharsbaal von der großen Königstadt "Bethlehem". Doch statt eines Palastes mit goldenen Kuppeln finden sie ein kleines Kaff mit ein paar Häusern. Was für eine Enttäuschung!!!

"Und was ist das? Was kommt da nur auf uns zu? Das sind keine menschlichen Wesen!!! 
D..d..d..das sind SCHAFE!!!

Rapsak: "Kennt Ihr Hirten denn gar keine Nachtruhe?"
Samuel: "Normaler Weiser schon. Doch heute ist alles anders. Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!"

"Machet die Tore weiiiiiiiiiiiit und die Türen in der Welt hooooooch!"

Benjamin: "Die Könige in ihren fetten Palästen sind doch alle Pappnasen! Ein wahrer König trägt das Gold nicht auf dem Kopf, sondern im Herzen!"


Das soll die Königsfamilie sein?

Es fällt den drei nicht leicht, doch am Ende beschließen Rapsak, Roichmel und Tharsbaal ihre Geschenke dem Kind zu Füßen bzw. vor die Krippe zu legen.


Josef: Maria, hast Du eine Ahnung, wer diese frommen Männer sind?
Maria: Ich weiß es nicht. Aber ich muss an die Worte aus einem alten Psalm denken:

Die Könige von Tarsis und auf den Inseln
sollen Geschenke bringen,
die Könige aus Saba und Seba
sollen Gaben senden. (Ps 72,10)

Josef: Könige!!! Unglaublich! Wir werden von Königen besucht!


Und weil sie künftig nie mehr einem anderen König dienen und ein neues Leben führen wollen, ändern die drei durch Buchstabentausch ihre Namen: "Ab heute sind wir Kaspar, Melchior und Balthasar - die drei König aus dem Morgenland!"

Finale: "Ruft es laut vom Kirchenturm ..."












Ruft es laut vom Kirchenturm!
Ruft es laut durch Muckensturm!
Ruft es laut durch Heddesheim,
durch den Trieb und querfeldein,
von der Siedlung bis zum See,
von der Bahn zur OEG:
Kommt, egal ob Groß, ob Klein,
freut Euch! Dankt! Stimmt alle ein!
Kommt, egal ob Groß, ob Klein,
freut Euch! Dankt! Stimmt alle ein!

Denn in Christus sind wir einer,
keiner größer oder kleiner,
Schwestern, Brüder gleichen Blutes,  
bringt Geschenke! Tut Euch Gutes!
Achtet Euch gleich einem König,
keiner denk´ vom andren wenig!
Denn das sind wir allesamt,
Könige aus Gottes Hand!
Denn das sind wir allesamt,
König aus Gottes Hand!

Und hier noch ein paar Aufnahmen "vom Rand":


oben links: drei Magier in Verzückung
oben rechts: Stern mit Querflöte
rechts: Sterne im Wartestand
unten links: Schlussworte
unten rechts: Der Pfarrer "auf der Kanzel"
ganz unten: Corinna Seeberger beim Einsingen mit den Kindern
 


Und hier noch ein paar Aufnahmen vom Musical-Team:
 
von links nach rechts oben: 

Thomas Klaiber (Gitarre, Cajon)
Henning Scharf (Meister der Tasten, Gesang)
Gesa Maier (Posaune)
Dierk Rafflewski (Drehbuch, Regie)

links: Marga Fregapane ("gute Fee" für alle und alles)



Leider nicht auf Bild festgehalten sind Felix Mayer (Euphonium) und Selim Klaiber (Trompete), Bruno Rafflewski (Bühnenbau), Frau Rotter und die anderen Mütter von der "Kostümschneiderei", die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahren vor und hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf der Aufführung sorgen, die Eltern, die für die Produktion der Proben-CD gesorgt haben, die Mütter und Väter, die beim Auf- und/oder Abbau von Bühne und Bühnenbild stundenlang angepackt haben, Frau Seeberger für die Hilfe bei der Chorleitung, sowie Frau Herma Krieg und das Kindergartenteam, das den "Sternenhimmel" von Empore zu Empore gebastelt und aufgehängt hat.
Ihnen allen: Herzlichen DANK!!!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wir sind bereit!!!

Foto: Schäfer / MM
Foto: Schäfer / MM
Am Mittwoch war die letzte Aufführung vor der öffentlichen Generalprobe. Chaotisch war´s an vielen Stellen, und phasenweise hat´s noch ganz schön geholpert - aber zum einen kann man nach ein paar Proben kein Broadway-Musical erwarten (obwohl wir ja ganz nah dran sind) und zum anderen gehört auch das zur "Normalität". Wenn sich am Montag zum ersten Mal die Kirche füllt, werden alle bis zu den Haarspitzen gespannt und konzentriert sein.

Sowohl am Montag wie auch am Dienstag (Heiligabend) treffen sich die Kinder bereits um 14.45 Uhr zum Einkleiden und Einsingen in der Kirche, bevor´s dann um 15.30 Uhr los geht. Einlass an Heiligabend ist eine Stunde vor Beginn (14.30 Uhr). Bitte keine Platzreservierungen vornehmen!

Eine schöne und echt "fette" Vorankündigung für unser Musical findet sich übrigens heute (20.12.2013) im Mannheimer Morgen - als "Draufgucker" gleich auf der erste Seite des Regionalteils (fast die halbe Seite!). Frau Schäfer, die den Artikel geschrieben hat, hat uns auch die Fotos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Foto: Schäfer / MM

Montag, 2. Dezember 2013

Musical: Die Bühne steht!

Sich ein Bühnenkonzept zu überlegen, ist das Eine - es ist in die Tat umzusetzen das Andere. Und es hat ganz schön gedauert, bis die schwarzen Tücher geschnitten, getackert und über bewegliche Holzschienen an zwei von Empore zu Empore gespannten Stahlseilen symmetrisch befestigt waren. Bereits um 14.30 Uhr waren die ersten Bühnenbauer im Einsatz. Mit deutlicher Verstärkung konnten ab 17.00 Uhr auch die Bühnenelemente aus dem Lagerschuppen in die Kirche befördert und verlegt werden. Sie verlängern den Altarraum bis zur ersten Bankreihe, um die Spielfläche der Kinder zu vergrößern. Zuletzt wurden die beiden von Bruno R. geschaffenen Holzsäulen montiert und für die abschließenden Gruppenfotos (die leider nicht ganz die schärfsten sind) aufgestellt. Um 19.20 Uhr machte der Letzte das Licht aus. Geschafft! Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer! Am Mittwoch geht´s mit der Probe weiter.

Das "Aufbauteam" an der Stelle, wo beim Musical König Herodes seinen Platz finden wird.
Auch drei der über 50 Darstellerinnen und Darsteller, die für das Weihnachtsmusical bereits kräftig am Proben sind, haben kräftig mit zugepackt und maßgeblich bei der Errichtung der beiden Säulen geholfen.

Sonntag, 24. November 2013

Geschichten aus dem KiGo

Die Lebensuhr

von Corinna Seeberger

Es ist Sonntag. Sonntag, der 05.03., der Tag von Jakobs sechstem Geburtstag. Wie jedes Jahr fährt er zusammen mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester am Nachmittag seines Geburtstags zu seinen Großeltern. Dort gibt es den besten Marmorkuchen der Welt – von seiner Oma selbstgebacken – und dazu eine heiße Schokolade. Darauf freut sich Jakob jedes Mal. Danach darf er immer bei seinem Opa auf dem Schoß sitzen, er erzählt ihm dann wilde Abenteuergeschichten, während Jakob sein Geburtstagsgeschenk auspackt. Dieses Jahr ist Jakob sehr aufgeregt – noch mehr als sonst, denn sein Opa hatte am Telephon bereits angedeutet, dass er dieses Mal etwas ganz besonderes bekommen wird. Was, das sein sollte, hatte ihm sein Opa natürlich nicht verraten wollen.
Kaum waren sie also angekommen, sprang Jakob aus dem Auto und lief eiligst auf das Haus seiner Großeltern zu. Seine Großeltern erwarteten sie bereits. Nachdem sich alle begrüßt hatten, wurde Jakob von seinem Großvater beiseite genommen. Jakob wunderte sich ein wenig und fragte deshalb: „Gibt es nicht erst Kuchen und Kakao?“ „Nein, mein Großer, zuerst müssen wir beide uns um etwas anderes kümmern. Komm mit, wir gehen in mein Arbeitszimmer.“ Etwas verwirrt folgte ihm Jakob still schweigend ins Arbeitszimmer. Dort wies ihm sein Opa einen Stuhl zu, der neben dem großen Schreibtisch stand. Sein Opa setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl und zog eine Schublade auf. Ihr entnahm er eine kleine Schatulle. Diese reichte er dann Jakob. „Na los,“ sagte sein Opa „mach das Ding mal auf!“ Das ließ sich Jakob kein zweites Mal sagen, er öffnet vorsichtig die Schatulle, und daran lag eine Uhr. Es war aber keine normale Armbanduhr, wie er sie von seinen Eltern und anderen Erwachsenen her kannte. Nein, an dieser Uhr war eine lange Kette befestigt. Jakob machte einen enttäuschten Gesichtsausdruck. „Eine Uhr? Und die kann ich mir nicht mal ans Handgelenk machen. Das ist aber eine tolle Überraschung,“ dachte sich Jakob im Stillen. Aber irgendwie musste sein Opa, seine Gedanken erraten haben. Er lachte und sagte „Hahaha, so ein Gesicht muss ich wohl auch gemacht haben, als mir mein Großvater vor über 60 Jahren diese Uhr geschenkt hatte.“ Und auf einmal zog sein Opa an einer Kette, die an seinem Hosenbund befestigt war, und angelte eine Uhr aus seiner Hosentasche, die Jakob zuvor noch nie gesehen hatte. Sein Opa legte die beiden Uhren nebeneinander auf den Schreibtisch und fragte Jakob: „Na, fällt Dir was auf?“ Jakob nahm die beiden Uhren genauer unter die Lupe, und tatsächlich, in einer Sache schienen sich beide Uhren, die ansonsten total gleich aussahen, zu unterscheiden. Die Zeigen der Uhr seines Opas liefen viel, viel schneller im Kreis als die Zeiger seiner eigenen Uhr, diese schienen dagegen kaum vom Fleck zu kommen. „Mhm,“ sagte Jakob „irgendwie sind meine Zeiger wohl kaputt.“ „Wusst ich’s doch, dass dir das auffällt,“ sagte sein Opa und klopfte ihm dabei mit seiner großen Hand auf die Schulter. „Weißt Du, Jakob, diese beiden Uhren sind keine gewöhnlichen Uhren, sie sind auch keine Armbanduhren, nein, das hier sind Lebenstaschenuhren. Jeder und jede in unserer Familie bekommt eine solche Uhr zum sechsten Geburtstag geschenkt,  sobald sie die Uhr lesen können. Wenn deine Schwester Marlene sechs Jahre alt wird, werde ich ihr auch eine solche Uhr schenken.“ „Eine Lebensuhr? Aber was hat das denn mit den Zeigern zu tun?“ „Ja,“ sagte Opa „die Zeiger zeigen nicht die richtige Stunde und Minutenzahl an, sondern die verstreichende Lebenszeit. Weißt Du, jetzt wo Du sechs Jahre alt bist, kommt es Dir wahrscheinlich so vor, als würde die Zeit kaum vergehen. Aber wenn Du einmal so alt sein wirst, wie ich dann vergeht die Zeit wie im Flug. Deine Mama hat ebenfalls eine solche Uhr und Dein Cousin Jochen auch. Ihre Uhren gehen schon ein bißchen schneller als deine aber noch lange nicht so schnell wie meine.“
„Aber was nützt mir denn so eine Uhr?“ fragte Jakob etwas verdutzt. „Tja, so eine Uhr soll dich immer wieder daran erinnern, wie kostbar unsere Lebenszeit ist hier auf Erden. Denn wenn wir einmal nicht mehr sein werden, wenn wir sterben, dann werden die Zeiger aufhören sich zu drehen. Dann bleibt die Uhr stehen. Jetzt wirst Du in dieser Uhr vielleicht noch keinen Nutzen sehen, aber je älter Du wirst, desto wichtiger wird sie für dich werden. Denk an meine Worte!“ Dann gab sein Opa Jakob einen Kuss auf die Stirn, legte Jakobs Uhr in die Schatulle zurück und überreichte sie Jakob, der sie in seine Hosetaschen gleiten ließ. „Pass gut auf sie auf!“ ermahnte ihn sein Opa, „und jetzt gibt’s endlich Kuchen und Kako.“

Donnerstag, 21. November 2013

Appetitanreger fürs neuen Musical!

Ja, das war keine einfache Aufgabe: Lange mussten sich die 47 Musical-Kinder konzentrieren, bis auch die letzte Aufnahme "im Kasten" war. Schließlich galt es, die Proben-CD für das neue Musical "RRT: Die Suche nach dem Königskind" aufzunehmen. Diese CD soll vor allem unseren jüngsten Sängerinnen und Sängern, die noch nicht oder nicht so gut lesen können, das Einproben der Lieder ermöglichen. 

Zugegeben: die Aufnahmequalität ist nicht gerade "perfekt" und auch am Gesang muss noch gearbeitet werden (es war ja auch erst die dritte Probe!), doch die Motivation und Freude am Singen kommt schon mal super rüber!

Darum gibt´s für alle Neugierigen hier schon einmal einen Appetitanreger (neudeutsch: "Teaser"). 
Zum Reinhören bitte den nachfolgenden Titel des Liedes anklicken: "Wer sitzt im Thron?" 
(dann in der "Dropbox" über "Download").

Viel Spaß!!!

Und für alle, die den Text nicht so richtig verstehen, hier in WORTEN:


Wer sitzt im Thron? (Laudato si)
                              
Wer sitzt im Thron? - König Herodes!
Wer trägt die Kron? - König Herodes!
Wer führt das Heer? - König Herodes!
Wen liebt Ihr sehr? - König Herodes!
               
Hofstaat:        Sei gepriesen für alle Deine Taten!
                        Sei gepriesen für Bier und Hammelbraten!
                        Sei gepriesen für Orgien und für Feste!
                        Sei gepriesen, Du bist der Aller- Allerbeste!

Wer planscht im Pool? - König Herodes!
Wer ist voll cool? - König Herodes!
Wer rockt das Haus? - König Herodes!
Wer nimmt Euch aus? - König Herodes!

Hofstaat:        Sei gepriesen für Schotter und Moneten!
                        Sei gepriesen, wir dürfen Dich anbeten!
                        Sei gepriesen für Burgen und Paläste!            
                        Sei gepriesen, Du bist der Aller- Allerbeste!

Wer schenkt Euch Heil? - König Herodes!
Wer hat den „style“? - König Herodes!
Wer holt den Pott? - König Herodes!
Wer ist wie Gott? - König Herodes!

Hofstaat:       Sei gepriesen!

Montag, 11. November 2013

Termine für das Weihnachtsmusical im Überblick

Oktober


   Kennenlern-Treffen: Mittwoch, 23. Oktober 2013, 16.00 – 18.00 Uhr,
                          Werdersaal (UG Kindergarten Werderstraße)


November

            1. Probe:       Mi., 6. November 2013 (16.00 Uhr Gemeindehaus GFS)

            2. Probe:       Mi., 13. November 2013 (16.00 Uhr Gemeindehaus GFS)

            3. Probe:       Mi., 20. November 2013 (16.00 Uhr Gemeindehaus GFS)


   Eltern-Bastel-Abend: Montag, 25. November 2013, ab 20.00 Uhr,
                          Werdersaal (UG Kindergarten Werderstraße)

An diesem Abend sind alle Väter, Mütter (und Angehörige) eingeladen,       gemeinsam an Kostümen und Requisiten zu basteln und zu schneidern.
Es gibt viel zu tun! Jede helfende Hand ist herzlich willkommen!!!


            4. Probe:       Mi., 27. November 2013 (16.00 Uhr Gemeindehaus GFS)

Dezember


   Bühnenaufbau: Montag, 2. Dezember 2013, ab 16.00 Uhr, Kirche

An diesem Abend werden die Bühnenelemente aufgebaut, um den Altarraum zu „verlängern“. Dies erfordert viele starke Hände. Evtl. wird auch die Bühnendeko aufgebaut. Wer erst später Zeit hat, kann gerne noch um 17 Uhr dazu stoßen.


            5. Probe:       Mi., 4. Dezember 2013 (16.00 Uhr Gemeindehaus GFS)


   Probentag: Samstag, 7. Dezember 2013, 10.00 – 13.00 Uhr,
                          Werdersaal (UG Kindergarten Werderstraße):
                            
Erstmals soll das Musical mit allen Bewegungsabläufen und Dialoge am Stück geprobt werden. Ein wichtiger Termin!
  

            6. Probe:       Mi., 11. Dezember 2013 (16.00 Uhr, Kirche)

            7. Probe:       Mi., 18. Dezember 2013 (16.00 Uhr, Kirche)

     
   öffentliche Generalprobe: Montag, 23. Dezember 2013, 15.30 Uhr
                                                              Treffpunkt: 14.45 Uhr, Kirche

   Aufführung: Dienstag, 24. Dezember 2013, 15.30 Uhr
                                                              Treffpunkt: 14.45 Uhr, Kirche



Die Proben enden um 17.30 Uhr.