Dienstag, 29. April 2014

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Mittwoch, 9. April 2014

Neue Landesjugendpfarrerin berufen!

PRESSEMITTEILUNG
9.4.2014

NEUE LANDESJUGENDPFARRERIN BERUFEN

Bad Herrenalb/Karlsruhe. Pfarrerin Ulrike Bruinings wird neue Landesjugendpfarrerin der Evangelischen Landeskirche in Baden. Das beschloss am Mittwochabend der Landeskirchenrat, der im Rahmen der Frühjahrstagung der Landessynode tagte.

Ab 1. September wird Ulrike Bruinings als Landesjugendpfarrerin die Nachfolge von Dr. Thomas Schalla antreten, der am 1. Juli Dekan in Karlsruhe wird.
 
„Ulrike Bruinings wurde im Einvernehmen mit der Landesjugendkammer berufen, weil sie die Jugendarbeit aus der Erfahrung als ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiterin hervorragend kennt und Jugendliche motivieren kann“, erklärte Oberkirchenrat Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht, Bildungsreferent der Landeskirche. „Sie weiß, wie Jugendliche ‚ticken‘ und vertritt ein klares Konzept von evangelischer Jugendarbeit.“

Ulrike Bruinings (geboren 1974) studierte evangelische Theologie und Erziehungswissenschaften in Heidelberg, absolvierte ihr Lehrvikariat 2003 bis 2005 in der Unionsgemeinde in Mannheim-Käfertal und ihr Pfarrvikariat in der Markusgemeinde in Karlsruhe. Seit 2007 ist sie Pfarrerin der Markusgemeinde. Daneben ist Bruinings seit 2000 als freie Trainerin u.a. in den Bereichen Präsentations-, Rhetorik-, Kommunikations- und Führungskräfteschulungen tätig. Seit 2012 ist sie Koordinatorin und Pfarrerin der Gospelkirche Karlsruhe, die in der Markusgemeinde beheimatet ist, und Vorsitzende der Pfarrvertretung in der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Landesjugendpfarrer Dr. Thomas Schalla wird am 29. Juni in Mannheim verabschiedet.

Die Landessynode tagt noch bis zum Samstag (12.4.) in Bad Herrenalb.


Mit freundlichen Grüßen
Kirchenrat Dr. Daniel Meier

Evangelische Landeskirche in Baden
Leiter Zentrum für Kommunikation / Pressesprecher

Dienstag, 11. März 2014

Von Sommer, Mond und Liebe

Singer & Songwriter Christoph Engelsberger stellt neues Album vor!


„Unverkennbar sind Einflüsse des Mannheimer Barden Xavier Naidoo, ein Hauch von Grönemeyer schwingt mit und auch Anlehnungen an Sting sind erkennbar. Indes zaubert Engelsberger keine perfekten Kopien dieser drei Künstler auf die Bühne, seine ausgeprägte Individualität macht aus ihm eher ein eigenes, künstlerisches Profil.“


So beschrieb jüngst eine Journalistin das, was Konzertbesucher von Christoph Engelsberger & Band erwartet.
Schon als Kindergartenkind schnupperte er professionelle Studioluft. Später erste Bands, erste eigene Lieder, bis er mit diesen schließlich die Unterstützung eines einflussreichen Mannheimer Produzenten erwarb. Das Debüt-Album „Umbruchstimmung“ wurde u.a. mit Musikern der Söhne Mannheims aufgenommen. Damals war er schon zu Gast im Ev. Gemeindehaus Heddesheim.
Nun ein neues Album: „Sommer in Feldern“, aufgenommen mit der aktuellen Bandbesetzung. Am Samstag, den 15. März stellt die Band um Christoph Engelsberger die neue CD wieder im Ev. Gemeindehaus Heddesheim vor.

„Lass sie warten“, „Unsere Sterne“, „Mehr als nur ein Sommer“ – Engelsberger spielt und singt seine Kompositionen in seiner Muttersprache, so fällt es leicht, den musikalischen Geschichten zu folgen. Ein authentischer Musikschaffender, der tiefe Einblicke in sein Leben und seine Gedanken zulässt.
Die Band will zum Zuhören einladen. Der Saal ist bestuhlt; Essen und Getränke werden von der Jugend verkauft. Engelsbergers Konzerte zeichnen sich durch eine gemütliche Atmosphäre, die beinahe an das heimische Wohnzimmer erinnert, aus.

Der Eintritt an diesem Abend ist frei – um einen Obolus am Ende im Hut wird gebeten.

Christoph Engelsberger 
& Band live
Ev. Gemeindehaus, Heddesheim,
15. März 2014, 
Einlass: 18.30 Uhr 
Beginn: 19 Uhr
Eintritt gegen Obolus 
am Ende im Hut

Sonntag, 16. Februar 2014

Einweihung der neuen Kinderkrippe

Tischdeko mit Bezug auf die beiden Krippengruppen: Schildkröten & Schäfchen
„Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, denn ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht’s schief; … egal was andre meinen wir machen mit!“

Bürgermeister Kessler begrüßt die Gäste
Mit diesem Lied stimmten die Kinder des Kindergartens die zahlreich geladenen Gäste auf die lang ersehnte Einweihung der Evangelischen Krippe ein. Nach einem Sektempfang begrüßteBürgermeister Kessler alle recht herzlich und erläuterte in seiner Ansprache den Planungsverlauf und Finanzrahmen der Baumaßnahme, bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit. Die Architektin Frau Benkeser erklärte die Bauweise als Passivhaus und den Standort der Krippe für eine spätere Anbaumöglichkeit. 
Symbolisch übergab Sie einen großen Schlüssel, indem das Wort „Glück“ eingearbeitet war, an Bürgermeister Kessler, Pfarrer Rafflewski und Kindergartenleitung Frau Krieg.
Die symbolische Schlüsselübergabe mit Bezug auf die Jahreslosung 2014
("Gott nahe zu sein, ist mein Glück")
Von Seiten der Krippeeltern sprach Herr Nölling Dankesworte für die gute Aufnahme und überreichte als Dankeschön ein Bild mit der ersten Krippengeneration.
Die anschließende Andacht von Pfarrer Rafflewski wurde von den Kindern mit Liedbeiträgen umrahmt. In seiner Ansprache nahm er Bezug auf den wohl ersten Krippenplatz der Welt: Maria gebar ihren ersten Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe (Lk2,7) Er erklärte, dass dieser Begriff „Krippe“ die Wertigkeit des Kindes zum Leuchten bringt. Das „Kind in der Krippe“ ist das Kind, in dem Gott uns nahe kommt, wir Gottes Liebe erfahren, und das dieser Welt Hoffnung schenkt. 
Mit Fürbitten und dem Segen endete der offizielle Teil.



Nach einem gemeinsamen Mittagessen fand der erste Rundgang durch den Neubau statt. Bewundert wurden nebst den beiden Spielgruppen „Schäfchen“ und „Schildkröten“, die Schlafräume und der Wickelraum, sowie die gut ausgestattete Küche.
Am Nachmittag hatten die Bürger Heddesheims die Möglichkeit im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ die neue Krippe zu besichtigen. Die zahlreichen Besucher wurden mit den gewünschten Informationen und mit leckeren Kuchen, die aus der Elternschaft gespendet waren, sowie Getränken vom Kindergarten- und Krippeteam versorgt. Der Förderverein des Kindergartens beteiligte sich mit einem Waffelstand.

Am Ende des Tages waren Alt und Jung sich einig: der Bau ist äußerst gelungen, ein großzügiges helles Haus mit freundlicher Atmosphäre. In diesem Haus lässt es sich sicher gut spielen und lernen.

Text: Herma Krieg
Fotos: Anja Weinschütz

Freitag, 24. Januar 2014

Weihnachtsmusical 2013: Fotobericht von der Aufführung

Einfach nur großartig war es, wie die über 50 Kinder das neue Weihnachtsmusical "RRT: Die Suche nach dem Königskind" mit Begeisterung und Hingabe auf die Bühne gebracht haben! Die Aufführung an Heilig Abend wurde mehrmals durch Szenenapplaus unterbrochen und zum Abschluss gab´s zum ersten Mal eine Zugabe. Hier ein paar Bilder von der Generalprobe, die Klaus Wagner geschossen und zur Verfügung gestellt hat:



Wer hat nur den Gong im "Heiligen Tempel" geschlagen?
Die persischen Priester finden die nächtliche Ruhestörung überhaupt nicht lustig!!! Wenn das mal nicht wieder Rapsak, Roichmel und Tharsbaal waren. Ständig nerven sie mit komischen Entdeckungen und falschen Prophezeiungen.



Und auch diesmal haben die Drei ein wundersame Entdeckung gemacht, die sie voller Begeisterung ihren Priesterkollegen mitteilen müssen.
Einen Stern am Himmel fanden wir.
Einen Stern, der leuchtet glatt für vier.
Mit dem Schweif an seinem Ende,
zieht er westwärts in die Fremde.
Einen Stern am Himmel fanden wir.

Darum rafft Euch schleunigst alle auf!
Kommt! Wir folgen seinem holden Lauf!
Dieser Stern will uns nicht beißen,
sondern Glück und Reichtum weisen.
Darum rafft Euch schleunigst alle auf!

Wir sind Rapsak, Tharsbaal und Roichmel.
Warum schaut ihr alle nur so scheel?
Unser Stern ist voll der Bringer
Und wir sind die Sternensinger,
heißen Rapsak, Tharsbaal und Roichmel.

Doch leider stehen Rapsak, Roichmel und Tharsbaal mit ihrer Begeisterung mal wieder allein. Und weil sie die Geburt eines großen Königs im Ausland (!) prophezeien, werden sie sogar des Hochverrats beschuldigt und müssen Persien verlassen.
Mit Weihrach, Myrrhe und Gold in den Händen (die sie aus der Schatzkammer des Tempels entwendet haben), wollen sie sich am Hof des neuen Königs "einkaufen". Schließlich sind sie aus Persien einen gewissen Luxus gewöhnt!

Als die drei verbannten Priester den Reisenden auf ihrem Weg zur Volkszählung begegnen und von König Herodes erfahren, wähnen sie sich am Ziel der Reise: Herodes ist bestimmt der Vater des gesuchten Kindes, meinen sie. Und der sucht doch bestimmt noch ein paar weise Lehrer für den Kleinen!

Die Sterne warnen vor dem Gang zu Herodes. Doch die drei Magier lassen sich von dem Weg nicht abbringen (obwohl der Stern eigentlich an Jerusalem vorbei zeigt).












Fröhlich ziehen sie davon.
Fröhlich vor Herodes Thron.
Fröhlich wie die Spreu im Wind.
Sie sind so blind.
Fröhlich nach Jerusalem,
weil sie nur den Reichtum sehn.
Wann werden sie verstehn? (2x)


Herodes begrüßt seinen Hofstaat und lässt sich zur Feier des Tages erst einmal kräftig huldigen.









Herodes: "Wer begehrt mich zu sprechen? Drei Fremde? - Werft sie raus!!
Ach so, sie haben wertvolle Geschenke dabei? Na, dann holt sie schleunigst rein, Ihr Pappnasen!"

Herodes: "Von welchem kleinen Racker sprecht Ihr? Mein jüngster Sohn ist 19! Oder habe ich da was verpasst, Kämmerer?"
Kämmerer: "Nein, o mein König, offiziell ist jedenfalls keiner dazu gekommen!"



Erst die Schriftgelehrten können das Geheimnis lüften. Doch was sie entdecken, gefällt Herodes überhaupt nicht:

"Da, ja da, 
wir ham den Ort,
der in den Sternen steht,
enthüllt in einem Bibelwort
bei Micha, dem Prophet".
Nach der Begegnung mit den Schriftgelehrten träumen Rapsak, Roichmel, Tharsbaal von der großen Königstadt "Bethlehem". Doch statt eines Palastes mit goldenen Kuppeln finden sie ein kleines Kaff mit ein paar Häusern. Was für eine Enttäuschung!!!

"Und was ist das? Was kommt da nur auf uns zu? Das sind keine menschlichen Wesen!!! 
D..d..d..das sind SCHAFE!!!

Rapsak: "Kennt Ihr Hirten denn gar keine Nachtruhe?"
Samuel: "Normaler Weiser schon. Doch heute ist alles anders. Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!"

"Machet die Tore weiiiiiiiiiiiit und die Türen in der Welt hooooooch!"

Benjamin: "Die Könige in ihren fetten Palästen sind doch alle Pappnasen! Ein wahrer König trägt das Gold nicht auf dem Kopf, sondern im Herzen!"


Das soll die Königsfamilie sein?

Es fällt den drei nicht leicht, doch am Ende beschließen Rapsak, Roichmel und Tharsbaal ihre Geschenke dem Kind zu Füßen bzw. vor die Krippe zu legen.


Josef: Maria, hast Du eine Ahnung, wer diese frommen Männer sind?
Maria: Ich weiß es nicht. Aber ich muss an die Worte aus einem alten Psalm denken:

Die Könige von Tarsis und auf den Inseln
sollen Geschenke bringen,
die Könige aus Saba und Seba
sollen Gaben senden. (Ps 72,10)

Josef: Könige!!! Unglaublich! Wir werden von Königen besucht!


Und weil sie künftig nie mehr einem anderen König dienen und ein neues Leben führen wollen, ändern die drei durch Buchstabentausch ihre Namen: "Ab heute sind wir Kaspar, Melchior und Balthasar - die drei König aus dem Morgenland!"

Finale: "Ruft es laut vom Kirchenturm ..."












Ruft es laut vom Kirchenturm!
Ruft es laut durch Muckensturm!
Ruft es laut durch Heddesheim,
durch den Trieb und querfeldein,
von der Siedlung bis zum See,
von der Bahn zur OEG:
Kommt, egal ob Groß, ob Klein,
freut Euch! Dankt! Stimmt alle ein!
Kommt, egal ob Groß, ob Klein,
freut Euch! Dankt! Stimmt alle ein!

Denn in Christus sind wir einer,
keiner größer oder kleiner,
Schwestern, Brüder gleichen Blutes,  
bringt Geschenke! Tut Euch Gutes!
Achtet Euch gleich einem König,
keiner denk´ vom andren wenig!
Denn das sind wir allesamt,
Könige aus Gottes Hand!
Denn das sind wir allesamt,
König aus Gottes Hand!

Und hier noch ein paar Aufnahmen "vom Rand":


oben links: drei Magier in Verzückung
oben rechts: Stern mit Querflöte
rechts: Sterne im Wartestand
unten links: Schlussworte
unten rechts: Der Pfarrer "auf der Kanzel"
ganz unten: Corinna Seeberger beim Einsingen mit den Kindern
 


Und hier noch ein paar Aufnahmen vom Musical-Team:
 
von links nach rechts oben: 

Thomas Klaiber (Gitarre, Cajon)
Henning Scharf (Meister der Tasten, Gesang)
Gesa Maier (Posaune)
Dierk Rafflewski (Drehbuch, Regie)

links: Marga Fregapane ("gute Fee" für alle und alles)



Leider nicht auf Bild festgehalten sind Felix Mayer (Euphonium) und Selim Klaiber (Trompete), Bruno Rafflewski (Bühnenbau), Frau Rotter und die anderen Mütter von der "Kostümschneiderei", die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahren vor und hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf der Aufführung sorgen, die Eltern, die für die Produktion der Proben-CD gesorgt haben, die Mütter und Väter, die beim Auf- und/oder Abbau von Bühne und Bühnenbild stundenlang angepackt haben, Frau Seeberger für die Hilfe bei der Chorleitung, sowie Frau Herma Krieg und das Kindergartenteam, das den "Sternenhimmel" von Empore zu Empore gebastelt und aufgehängt hat.
Ihnen allen: Herzlichen DANK!!!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wir sind bereit!!!

Foto: Schäfer / MM
Foto: Schäfer / MM
Am Mittwoch war die letzte Aufführung vor der öffentlichen Generalprobe. Chaotisch war´s an vielen Stellen, und phasenweise hat´s noch ganz schön geholpert - aber zum einen kann man nach ein paar Proben kein Broadway-Musical erwarten (obwohl wir ja ganz nah dran sind) und zum anderen gehört auch das zur "Normalität". Wenn sich am Montag zum ersten Mal die Kirche füllt, werden alle bis zu den Haarspitzen gespannt und konzentriert sein.

Sowohl am Montag wie auch am Dienstag (Heiligabend) treffen sich die Kinder bereits um 14.45 Uhr zum Einkleiden und Einsingen in der Kirche, bevor´s dann um 15.30 Uhr los geht. Einlass an Heiligabend ist eine Stunde vor Beginn (14.30 Uhr). Bitte keine Platzreservierungen vornehmen!

Eine schöne und echt "fette" Vorankündigung für unser Musical findet sich übrigens heute (20.12.2013) im Mannheimer Morgen - als "Draufgucker" gleich auf der erste Seite des Regionalteils (fast die halbe Seite!). Frau Schäfer, die den Artikel geschrieben hat, hat uns auch die Fotos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Foto: Schäfer / MM