Sonntag, 20. Mai 2018

Weißt Du, wo der Himmel ist? Familiengottesdienst an Himmelfahrt in neuem Format


Zum ersten Mal feierten die Kirchengemeinden Heddesheim und Ladenburg zusammen einen Familiengottesdienst an Himmelfahrt im Bauernhof Meng in Neuzeilsheim. Eigentlich sollte der Gottesdienst "im Grünen" stattfinden, da der Wetterbericht jedoch nur Regen in Aussicht stellte, fand der Aufbau zur Sicherheit im trockenen Scheunenbereich statt. 
Vermutlich aufgrund der "trüben Aussichten" nutzten auch nur wenige Gemeindeglieder das Angebot einer Sternenwanderung und kamen lieber mit dem Fahrrad oder dem Auto direkt nach Neuzeilsheim. Doch das Wetter hielt, die Scheune wurde voll. Und wir feierten einen schönen und bewegten Gottesdienst.

Die Fotos von Thomas Pilz geben einen kleinen Eindruck:

Blick von der Scheune raus in den Hof, wo wir eigentlich feiern wollten.

Die für den Gottesdienst zusammen gestellte Band aus Ladenburg sorgte für mächtig Schwung.

Der Altarraum mit der Rakete von Major John, der als "special guest" zum Gottesdienst geladen war.






Major John (gespielt von Jan R.) im Gespräch mit dem Pfarrer über die mottogebende Frage: "Weißt Du, wo der Himmel ist?".














Für alle Interessierten, die den Gottesdienst verpasst haben, hier das Interview in voller Länge inklusiver der Übersetzung ("Ü").

Pfarrer:      Weißt Du, wo der Himmel ist?

                   Mit wem, liebe Gemeinde,
                   ließe sich diese Frage wohl besser besprechen,
                   als mit einem, der den Himmel gerade erst durchreist hat.

                   Wir begrüßen zurück aus dem Weltraum
                   Major John von der Weltraumbehörde NASA.

                   Wie war Ihr Flug?

John:         Yeah, the impact was kinda harsh,
                   but up there it was fantastic.
                   I saw the blue sphere, we call home.
                   the moon, the stars,
                   the infinite abyss of space.

 Ü               Naja, die Landung war etwas hart.
                   Aber da oben war´s fantastisch!

                   Ich habe den blauen Planeten gesehen,
                   den wir „Heimat“ nennen,
                   den Mond, die Sterne,
                   die unendlichen Abgründe des Weltalls.

Pfarrer:      Und Gott?

John:         God? No, I haven´t seen god!

Ü                Gott? Nein, ich habe Gott nicht gesehen!

Pfarrer:      Und Jesus?

John:         Jesus? Why Jesus?
                   What´s this question?

 Ü               Jesus?
                   Wieso Jesus?
                   Was ist das für eine Frage?

Pfarrer:      Wir feiern heute Himmelfahrt.
                   Der Bibel nach wurde Jesus mit einer Wolke
                   nach oben zu Gott in den Himmel gehoben.

John:        Heaven! Oh Jesus!
                   You mean heaven, not sky!
                   Jesus is in the heaven.
                   The stars, the sun …
                   what you see above is only the sky!

                   You don´t know the difference?

Ü                 Du meinst Himmel, nicht Weltraum!
                   Jesus ist im Himmel!
                        
                   Die Sterne, die Sonne …
                   was Du da oben siehst, ist nur der Weltraum.

                   Du kennst nicht den Unterschied?

Pfarrer:      Doch (räusper) natürlich kenne ich den Unterschied
                   zwischen Himmel im Sinn von “heaven”
                   und Himmel im Sinn von „sky“, also Weltraum.

                   Ich dachte nur, weil Sie Weltraumfahrer sind …
                   so einer wie Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum.
                        
                   Weil der Gott im Weltraum nicht finden konnte,
                   meinte er, dass es ihn nicht geben könne.

John:         Ah, I see! You wanted to put me up like a jerk:
                   Smart preacher telling stupid astronaut where heaven is!

                   But I´m not Gagarin
                   and I´m not sure, if Gagarin even said this!

 Ü:              Ah, verstehe! Sie wollten mich vorführen:
                   Kluger Pfarrer erklärt dummen Astronauten,
                   wo der Himmel ist!

                   Aber ich bin nicht Gagarin!
                   Und ich weiß nicht mal, ob das Gagarin so gesagt hat.
                   
                   But I know, that the sun, the stars, the milky way
                   are all part of creation.

                   And if you´re floating through space
                   and witness all of these,
                   you´ll get an idea of the incredible creative power
                   that´s behind.

Ü:               Aber ich weiß, dass die Sonne, die Sterne, die Milchstraße
                   Teile der Schöpfung Gottes sind.
                   Und wenn Du durch das All treibst
                   und das alles wahr nimmst,
                   bekommst Du einen Eindruck
                   von der unglaublichen kreativen Macht,  die dahinter steckt.

                   But if you want to feel the proximitiy of god,
                   You have to be down to earth:

                   Jesus said:
                   For where two or three gather in my name,
                   there am I with them.

Ü:               Aber wenn Du die Nähe Gottes spüren willst,
                   musst Du runter kommen – auf die Erde!

                   Jesus Christus spricht:
                   Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
                   da bin ich mitten unter ihnen.

                   God is where people live

Ü:               Gott ist da, wo Menschen leben!

Pfarrer:      Äh ja, das sollte eigentlich mein Schlusswort sein:
                   Gott ist da, wo Menschen leben!

                   Vielen Dank, dass Sie da waren.

John:         Stupid man!

Ü:               Vielen Dank, dass ich hier sein durfte!


Montag, 7. Mai 2018

Sternwanderung zum Familiengottesdienst an Himmelfahrt


Unter dem Motto "Weißt Du, wo der Himmel ist?" feiern die Evangelischen Kirchengemeinden Heddesheim und Ladenburg einen Familiengottesdienst zu Christi Himmelfahrt im Bauernhof Meng in Neuzeilsheim 18.

Start der Sternwanderung ist jeweils um 10.00 Uhr in Ladenburg und Heddes-heim. Der Wetterbericht sieht zwar sehr bescheiden aus, doch hoffen wir, dass der Regen erst am Nachmittag beginnt.

Und damit alle Heddesheimer auch den Startplatz findet, hier ein Plan (zum Vergrößern Bild anklicken):


Bis Donnerstag!

Sonntag, 6. Mai 2018

Jungbläser beim Burgenbau


Laut biblischer Darstellung waren es Posaunen, die die schweren Verteidigungsmauern der Stadt Jericho zum Einsturz brachten. Von daher hätte es den Mitgliedern der "Schauenburg-AG" Angst und Bange werden können, als "ihre" Burg am vergangenen Samstag von den Jungbläsern des Evangelischen Posaunenchors Heddesheim "erstürmt" wurde. Doch diesmal kamen die Bläser in Frieden und in der hehren Absicht, den Burgbauern unter die Arme zu greifen. Und das haben sie getan! Und wie! So schnell wurde der Speis seit Jahren nicht verarbeitet. Und während die einen mit Fleiß und Begeisterung die Zwingermauer in die Höhe trieben, buddelten andere im Burggraben nach Steinen. Hier ein paar Bilder von Ute:

      

Foto oben links: Der Leiter der "Schauenburg-AG", Eugen Reinhard, gibt den Jungbläsern eine Führung durch die Burganlage, damit sie wissen, wo sie gleich Hand anlegen.

Blick von der Ruine über Dossenheim in die Rheinebene.










   

Foto oben links: Ein provisorisches Geländer soll Besucher schützen.
Foto oben rechts: Wühlmäuse im Burggraben auf der Suche nach Steinen.

  

Fotos oben und unten: Die Arbeiten an der Zwingermauer, bei denen die Jungbläser das Füllmauerwerk nach oben zogen.






Fazit: Die Jungbläser erlebten mal einen ganz anderen "Ausflug", der trotz (oder wegen?) der ungewohnten und schweren körperlichen Arbeit ein tolles Erlebnis war! Und die Mitglieder der Schauenburg-AG durften sich über die größte und jüngste Arbeitstruppe in der Geschichte ihres Bestehens freuen.

Über die Arbeiten der "Schaunburg-AG" und die Burgruine informiert der "Schauenburgblog". Zum Stöbern bitte HIER klicken.

Und wer beim nächsten Arbeitseinsatz mit Hand anlegen möchte, ist am Samstag, den 19. Mai 2018, ab 8.00 Uhr herzlich auf der Burg willkommen!!!

Sonntag, 11. März 2018

Tauferinnerungsgottesdienst: Von einem, der über das Wasser gehen wollte

Blaue Wellen und ein großes Boot mit dem Altarkreuz als Segel - viel mehr gab´s anfangs nicht zu sehen. Umso größer war der "Aha"-Effekt, als nach dem Anspiel "vom sinkenden Petrus" zum Lied "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt" das Bühnenbild abgebaut wurde und den Blick auf den Altar mit rund 35 brennenden Taufkerzen freigab. Die Kinder, die unserer Einladung zur Tauferinnerung am Sonntag, den 11. März 2018, in die Evangelische Kirche gefolgt waren, hatten sie mit gebracht. Später kam noch die Kerze von Erik, unserm Täufling, dazu, bevor alle Kinder zur persönlichen Segnung um den Altar traten.

Es war ein abwechslungsreicher Gottesdienst, der in gemütlicher Runde im Gemeinde-saal bei Kaffee, Kuchen und Limo seinen Ausklang fand. Leider gibt es nur keine Bilder (im Gottesdienst soll ja nicht fotografiert werden). Doch bei der Probe des Anspiels am Mittwoch zuvor, hat unsere Lehrvikarin, Melanie Pietschke, ein paar Aufnahmen mit dem Handy gemacht, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Hier sind sie:

Die Jünger fahren im Boot über den See. Sie wollen nach hause. Doch der Wind bläst ihnen ins Gesicht. Sie kommen nicht vorwärts. Die Nacht bricht herein.




Plötzlich ruft einer der Jünger: "Da, ein Gespenst!". "Hilfe, ein Gespenst!" rufen die anderen.


Und tatsächlich: Eine helle Gestalt bewegt sich über das Wasser in Richtung Boot. Den Jüngern wird ganz anders.




Als das "Gespenst" näher kommt, ruft einer der Jünger: "Aber das ist ja Jesus!". "Ja, das ist Jesus!" rufen die anderen erleichtert. "Er läuft auf den Wasser!"






"Cool!" meint Petrus, "das will ich auch können!". "Dann komm!", sagt Jesus. Und Petrus lässt sich nicht zweimal bitten.
Für den Moment sieht es so aus, als könnte auch er über das Wasser gehen.
Doch dann blickt er nach unten, sieht die Tiefe, bekommt Angst und ...







... bricht ein.
"Ich kann nicht schwimmen!", ruft Petrus. "Wir auch nicht!", antworten die Jünger.




Wie gut, dass Jesus da ist. Er greift Petrus bei der Hand und zieht ihn aus dem Wasser. Gemeinsam gehen sie an Bord, wo die Jünger dem armen Petrus eine warme Decke umlegen.




Petrus sagt: "Hatschi!". "Gesundheit!" antworten die Jünger.
"Jetzt schnell nach Hause" meint Jesus, "damit sich Petrus nicht erkältet!.




Und was lernen wir daraus?

1. Achte Deinen Grenzen!

   Die Taufe verleiht keine Superkräfte.
   Naturgesetze gelten auch für Christen.
   Und zu diesen Naturgesetzten gehört die Schwerkraft!


   Aber auch so ist das Leben Wunder genug!
   In der Taufe nehmen wir es dankbar an.

2. Kopf hoch!

   Auch wenn Du ins Schwimmen kommst,
   Gott lässt Dich nicht unter gehen.

   Du kannst ins Wasser fallen, auf die Nase,
   aus dem Rahmen oder aus allen Wolken.
   Aber Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand.

3. Bleib einfach im Boot!

   Alleingänge führen in die Einsamkeit.
   Und die tut niemandem gut.

   Unser Leben entfaltet sich in Gemeinschaft oder es verkümmert.
   Trost und Freude, Dankbarkeit und Hoffnung
   – das alles entsteht und wächst beim Teilen.
   
   Willkommen in der Gemeinde!

Mittwoch, 7. März 2018

Auflösung: Rätselwort

Im aktuellen Scharnier (Ausgabe 112) befindet sich auf den Seiten 36 und 37 ein Bilder-Kreuzworträtsel (Du findest es auch auf dem KiKiBlog, wenn Du HIER klickst).
Wenn Du es richtig gelöst hast, erhältst Du als Lösungswort:

"GESALBTER"

Eine Salbung war in alttestamentlicher Zeit ein Ritual der Heiligung und Machtübertragung. Sie wurde bei Priestern und Königen mit Öl vollzogen. Der "Gesalbte" galt als von Gott selbst erwählt und eingesetzt.
Von der griechischen Form des hebräischen Wortes für "Gesalbter" stammt der Titel "Messias", der an anderer Stelle mit "Christus" übersetzt wird. Diese Bezeichnungen kennen wir von Jesus. Weil Christinnen und Christen ihn als den von Gott Erwählten (und damit "Gesalbten") sahen, nannten sie ihn den "Christus" (seltener: "Messias"). Die Betonung, dass Jesus im Gegensatz zu früheren "Gesalbten" nicht mit Öl, sondern mit dem "Heiligen Geist" von Gott selbst "gesalbt" wurde, unterstrich seine Sonderstellung für den christlichen Glauben.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Herzliche Einladung zum Familien-gottesdienst mit Tauferinnerung


Am 11. März 2018 feiert KiKi einen Familiengottesdienst mit Taufe und Tauferinnerung um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche. Alle getauften Kinder sind herzlich eingeladen, ihre Taufkerzen mitzubringen. Wir werden sie zu Beginn des Gottes-dienstes an der Osterkerze entzünden und auf den Altar stellen. Das gibt ein tolles Bild!
Bei dem Gottesdienst wird es um Petrus gehen, der einmal auf dem Wasser gehen wollte. Was da passiert ist, zeigen wir Euch mit einem Anspiel. Nach dem Gottesdienst gib´s im Gemeindehaus eine Stärkung (Limo, Kaffee, Kuchen).

Wir freuen uns auf Euch!