Freitag, 20. September 2019


Herzliche Einladung zum Familien-gottesdienst an Erntedank


Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, den 6. Oktober, um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche Heddesheim. Er wird gestaltet von Kindern des Werderkindergartens und begleitet vom Evang. Posaunenchor.

Danach gibt´s einen ausgedehnten Brunch im Gemeindehaus mit Süßem und Salzigem. Für Kinderprogramm (bis ca. 15.00 Uhr) sorgen die MitarbeiterInnen der Kinderkirche und der Kindergärten.

Freitag, 9. August 2019

Dorfplatzgottesdienst 2019: Marta räumt den Dorfplatz auf.

Die mobile Anspiel-Einsatz-Truppe der Jungschar hat sich mal wieder bestens bewährt. Wie immer blieb kaum Zeit zum Proben. Und die einzige Probe am Tag vor dem Gottesdienst fand auch noch in der Evang. Kirche statt, die nichts mit den räumlichen Gegebenheiten auf dem Dorfplatz zu tun hatte. Viel musste improvisiert werden - zumal der "ökumenisch Kirchenchor" den gesamten Bühnenplatz einnahm, weshalb Pfarrer und Altar "nach unten" verbannt waren. Aber echte Profis lassen sich davon nicht schrecken! Kira (Marta), Julia (Maria) und Maxim (Jesus) hatten alles fest im Griff. Nachstehend ein paar Fotos, die Uschi Schiele zur Verfügung gestellt hat (vielen Dank!).

Randvoll war der Dorfplatz besetzt. Randvoll war es auf der Bühne. Die "himmli-schen Chöre"  beanspruchten den ganzen Platz, weshalb Pfr. Stößer und Pfr. Rafflewski ihren Altar unten decken mussten.

Maria (links) und Marta (rechts) nehmen Aufstellung.

Das Anspiel ("Maria und Marta") hat begonnen: Marta schleppt die Einkäufe vom "frischen Freitag" nach Hause und begegnet auf dem Weg Jesus, den sie zu sich einlädt.


Und da sich Marta als gute Gastgeberin und Hausherrin beweisen will, tut sie alles, um ihren Gast zu verwöhnen.
Sie fegt den Boden (Foto links), bietet eine Erfrischung an, macht Abendessen ...
... und packt die Chips aus.

Ohne Erfolg!

Jesus legt keinen Wert auf die Bedienung. Er freut sich an Maria, die sich einfach zu ihm gesetzt hat, um zu hören, was er zu sagen hat.

Alles hat eben seine Zeit!

Dienstag, 16. Juli 2019

Frieden

Gestalter*in
Ramona Busch mit ihren Kindern Johannes Busch (X Jahre), Marlene Busch (X Jahre) und dem Freund Luca Werner (X Jahre) mit Layan (6 Jahre)
Kinder aus der Kinderkirche, der evangelischen Kirche Heddesheim und des Café Welcome











Gedanken zum Stuhl

Den Kindern war klar, dass die Menschen aus ihrem Land flüchten, weil es ihnen dort nicht gut geht, weil viel gekämpft wird, weil viele sterben, weil viele Hunger haben und weil Krieg herrscht. Sie kennen die Bibelgeschichten von zu Hause, vom Kindergarten, von der Kinderkirche und sie kennen die Friedenssymbole. So ist den Dreien, sofort in den Sinn gekommen, den großen weiten Himmel zu malen, der überall auf der Welt gleich ist. Am Himmel erscheinen Regenbogen und Sonne. Als Zeichen des Friedens und der Versöhnung, wärmende Sonnenstrahlen für die Menschen. Es soll in Deutschland ein wärmendes und friedliches Miteinander geben. Die Friedenstaube am Himmel durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nach dem Malen umwickelten sie die Stuhlbeine mit Wolle und beklebten die Rückseite der Stuhllehne mit Schmetterlingen.

 


Mittwoch, 10. Juli 2019

Alles zu seiner Zeit! Ökumenischer Familiengottesdienst zum "Heddesema Dorffeschd 2019"

Am Sonntag, den 21. Juli 2019, feiern wir um 10.00 Uhr auf dem Dorfplatz einen ökumenischen Familiengottesdienst unter dem Motto: "Alles zu seiner Zeit". Kinder unserer Jungschar werden die Erzählung von Maria und Marta als Anspiel aufführen und freuen sich auf viele große und kleine Besucherinnen und Besucher, die den Gottesdienst mit ihnen feiern. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom "ökumenischen Kirchenchor", einem Projektchor aus den Kirchenchören beider Kirchengemeinden.

Freitag, 5. Juli 2019

Asylstuhl-Ausstellung im Alten Rathaus Heddesheim

Asylkreuze und Asylsteine markieren seit dem Mittelalter Asylstätten, wo Menschen Schutz vor willkürlicher Gewalt erhalten sollten. In Betzingen gibt es einen alten Asylstein in der Form eines Stuhls, der als "Betzinger Asylstuhl" bekannt ist. Er ist Vorbild für die Aktion "Platz für Asyl in Europa" der Diakonie Baden-Württemberg.


Der KiKi-Asylstuhl: Das Foto oben zeigt den Asylstuhl, der von Kindern der Heddesheimer Kinderkirche hergestellt wurde und in Stuttgart ausgestellt war. Neun andere Stühle wurden von Kindern und Erwachsenen, Flüchtlingen und Heddesheimer im Evangelischen Gemeindehaus gestaltet. Die beiden nachfolgenden Fotos zeigen das eindrucksvolle Ergebnis:



Wer sich für die Stühle und die Geschichten dahinter interessiert, ist herzlich eingeladen zur Ausstellung im Alten Rathaus, die im Folgenden beworben wird:


Platz für Asyl in Europa
Der AK Flucht und Asyl und die Literaturgruppe des Kunstvereins Heddesheim haben sich spontan zu einer kleinen künstlerischen Werkschau in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins Heddesheim im Alten Rathaus (Fritz-Kessler-Platz) zusammengefunden.

Der Arbeitskreis Flucht und Asyl hat an der Aktion „Platz für Asyl in Europa“ der Diakonie Baden-Württemberg teilgenommen und 10 Asylstühle gestaltet. Die Asylstühle wurden am 15. Mai auf dem Schlossplatz in Stuttgart mit insgesamt 1000 Stühlen ausgestellt. Nun sollen die gestalteten Stühle auch hier im Ort ausgestellt werden.

Wir öffnen unsere Ausstellung während des Dorffestes am Samstag, den 20.07. von 12:00 -18:00 Uhr und am Sonntag, den 21. Juli von 12:00 – 16:00 Uhr
Mitglieder der Literaturgruppe werden Kurztexte zu Flucht und Asyl, Heimat und Heimatlosigkeit lesen.

Unsere Veranstaltung wird gefördert durch das Aktionsbündnis Miteinander Reden der Bundeszentrale für politische Bildung.

Donnerstag, 30. Mai 2019

Der Himmel geht über allen auf ...

Was war das für ein schöner Gottesdienst! Über 200 Besucher und Besucherinnen waren bei strahlendem Wetter aus den umliegenden Gemeinden nach Neubotzheim zum Bauernhof Maas gekommen. Und alle konnten es genießen - nicht zuletzt dank der Heddesheimer Jungschar, die auf ebenso humorvolle wie tiefsinnige Weise die Erzählung vom Zöllner Zachäus zu Leben erweckte. Hier ein paar Fotos, die Daniel Weiß für den KiKiBlog geschossen hat. Vielen Dank dafür!

Der Zöllner Zachäus tut, was er immer tut: Er kassiert die Menschen ab.

"Geld macht glücklich!", sagt er sich, während er in seinem Herzen nur zu gut spürt, dass das nicht stimmt. Denn die Wahrheit ist: Zachäus ist ein zutiefst einsamer und unglücklicher Mensch - auch wenn er sich das nicht anmerken lässt.


Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer: Jesus kommt in die Stadt.
Auch Zachäus will Jesus sehen. Doch die Menschen lassen ihn nicht durch. Der Oberzöllner hat hier nichts zu suchen!

Zachäus auf dem Baum: Eigentlich wollte er unbemerkt Jesus beobachten. Doch Jesus hat ihn entdeckt - und lädt sich bei ihm zum Abendessen ein.

Zachäus ist verdutzt! Jesus will zu ihm, dem Oberzöllner?


Während sie am Tisch sitzen, ist es Zachäus, als würde sich der Himmel für ihn öffnen.

Zachäus verspricht Jesus, ein besserer Mensch zu werden und alles Geld, das er unrecht erworben hat, vierfach zurück zu geben.

Das war die Geschichte vom Oberzöllner Zachäus -
die Geschichte von einem Menschen, der vergeblich den Himmel suchte ...
... und erfolgreich vom Himmel gefunden wurde.













Dienstag, 7. Mai 2019

"Badeseegottesdienst" - leider ohne Badesee, aber "trotzdem fröhlich"!

Ja klar, das war ärgerlich! Da freut man sich auf einen schönen Familiengottesdienst im Grünen mit Taufen im Heddesheimer Badesee - und dann macht einem das Wetter so einen Strich durch die Rechnung! Aber es ging nicht anders: Regen, Windböen und Außentemperaturen von gerademal 5 bis 6 Grad machten den Umzug in die Kirche zwingend nötig.
So galt es also aus der Not eine Tugend zu machen und kreativ zu sein: Texte mussten angepasst, das Liedblatt noch einmal überarbeitet werden. Aus dem Motto "einfach fröhlich" wurde "trotzdem fröhlich!". Und um dem Anspruch einer "Badeseetaufe" gerecht zu werden, wurde das Taufwasser natürlich am Badesee "gezapft". Bunte Heißluftballons, die rings um die Empore hingen, sorgten schon beim Betreten der Kirche für eine heiter-freundliche Atmosphäre, ebenso wie die bunten Tücher im Altarraum, die sich wie ein Regenbogen-Wasserfall vom schweren Holzkreuz über den Altar gossen. In den Treppenaufgängen wurden separate Taufzimmer mit jeweils ganz eigener Atmosphäre hergerichtet, so dass die 15 Täuflinge auf 3 Stationen verteilt in größtmöglicher Ruhe im Kreis der Ihren getauft werden konnten. Kleine Gäste, die Beschäftigung brauchten, konnten an zwei Maltischen in der Kirche ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder zusammen mit Eltern und Paten in den Gemeindesaal gehen, in den der Gottesdienst per Ton übertragen wurde. Hier standen Kaffee, Getränke und Kekse zur Selbstbedienung bereit.
Für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Hansjörg Tenbaum, unser Organist, Henning Scharf, der ganz kurzfristig eingesprungen war, Reiner Denig an der Gitarre und Kinder aus der Jungschar, die am selben Tag noch ein tolles Anspiel in der Kirche eingeübt hatten.
Am Ende war´s, wie es das "neue" Motto verhieß: "Trotzdem fröhlich!"

Nach dem Anspiel zur Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien formulierten Kinder aus der Jungschar Wünsche für die Täuflinge.
Der Altar nach den Taufen - mit den jetzt brennenden Taufkerzen der 15 Täuflinge.
Der fröhliche Abschluss mit Luftballonaktion.
Die unter der Decke schwebenden Ballons waren ein Hingucker auch beim Gottesdienst unserer Konfirmanden, den wir am nächsten Tag gefeiert haben. (Einen Bericht davon gibt´s HIER)
Bereits am Montag erschien ein schöner Bericht vom Gottesdienst im "Mannheimer Morgen", der auch online eingesehen werden kann. Zur Weiterleitung bitte HIER klicken.