Montag, 24. März 2025


Mitarbeitendentreffen KiGo 2025 

Erstmals in diesem Jahr wird das KiGo Landestreffen am Sonntag, den 1. Juni 2025, dezentral an sechs verschiedenen Orten in Baden stattfinden. Einer dieser Orte ist das Evangelische Gemeindezentrum Heddesheim. Hier findet das Landestreffen bzw. „Mitarbeitendentreffen KiGo“ (so die neue Bezeichnung) für die Kirchenbezirke Mannheim, Heidelberg, Südliche Kurpfalz, Kraichgau und Neckar-Bergstraße statt.

Unter dem Motto „Ermutigt und begleitet – Impulse für Dich“ beginnt das Treffen um 10.30 Uhr mit einem bunten Familiengottesdienst in der Evangelischen Kirche Heddesheim (Beindstr.4) mit vielen Mitmach-Gelegenheiten. „Stargast“ im Gottesdienst ist König David, der aus seinem Leben erzählt und zu einer abenteuerlichen Reise in die Höhle von En Gedi einlädt, wo es zu einer Begegnung „auf Messers Schneide“ kommt. Begleitet und gestaltet wird der Gottesdienst u.a. vom KiKi-Team Heddesheim und dem Kinderchor aus Ilvesheim.

Nach dem Gottesdienst geht es in Kirche, Kirchgarten und Gemeindehaus mit dem „Mitarbeitendentreffen KiGo“ bis ca. 15.00 Uhr weiter. Eingeladen sind alle, die mit Kindern Gottesdienste feiern oder daran interessiert sind. Auch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sind herzlich willkommen.

In verschiedenen Workshops können Erzählmethoden für biblische Geschichten erfahren, flotte Kigo-Lieder gesungen, Sonnenfänger gebastelt und Prunkschwerter gestaltet werden. Wer will, kann am Nachmittag im Rahmen einer kirchenpädagogischen Führung auf Entdeckungstour durch die benachbarte katholische Kirche St. Remigius gehen (die aus einem barocken Altbau und einem sechseckigen Neubau mit umlaufenden Fensterbildern besteht).

Dazu gibt es (bei gutem Wetter) einen Street-Art Bereich, einen Info- und Kreativraum mit Materialausstellung und Bastelbögen sowie ein Betreuungsangebot für mitgereiste Kinder von KiGo-Mitarbeitenden. Und wer mal eine Pause möchte oder den Austausch mit anderen Teilnehmenden sucht, kann sich zwanglos mit einem Kaffee zurückziehen.

Ein ganz besonderes Angebot gibt es für interessierte Jugendliche: In einem 90minütigen „Crash-Kurs“ bekommen sie am Nachmittag das kleine 1x1 für die Gestaltung eines lebendigen Kindergottesdienstes vermittelt. Angesprochen sind alle ehemaligen KiGo-Kinder, Konfis oder Teamer, die ihre Gemeinden bei der KiGo-Arbeit unterstützen wollen.

Die Teilnahme am Mitarbeitendentreffen ist kostenlos. Essen, Getränke und Material werden gestellt. Lediglich eine Voranmeldung mit Name, Kontaktdaten und Ort ist erbeten. Sie kann telefonisch (06204 42421) oder per Mail (Dierk.Rafflewski(et)kbz.ekiba.de) erfolgen. Ansprechpartner ist Pfr. Dierk Rafflewski.


Montag, 30. Dezember 2024

Es war ein schwerer Schnitt. Manche trauern immer noch hinterher: Zum ersten Mal seit 20 Jahren gab´s an Weihnachten kein Weihnachtsmusical. Doch wer wollte, fand ein überaus attraktives Alternativangebot: Ab dem 1. Advent hatte die „Weihnachtsscheune“ mit begehbarer Comic-Krippe XXL die Tore geöffnet. Am 1. Advent lud Kiki zu einem begeisternden Krippenspiel in die Kirche. Und an Heiligabend waren alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, einmal selbst in die Rolle von Römern, Reisenden, Hirten und Engeln zu schlüpfen und im Rahmen einer „Mitmachreise durch die Weihnachtserzählung nach Lukas“ ihr gesangliches und schauspielerisches Können zum Besten zu geben – lebhaft unterstützt und begleitet von unseren Musikern Dr. Hennning Scharf und Jessica Lindenberger sowie von einem Projektchor aus Musical-Teamern und Jungscharkindern. Und das hat richtig gut funktioniert! Besonders Familien mit Kindern lobten das Konzept, weil es eben nicht darauf ankam, stillzusitzen und zuzuschauen, sondern mutig mitzumachen.

Ermutigt durch das positive Feedback, wollen wir darum in diesem Jahr die nächste Mitmachreise anbieten, diesmal durch das Matthäusevangelium. Statt Römern, Hirten und Engeln folgen wir dann den Spuren eines gewissenlosen Königs namens Herodes und einer Schar windiger Magier aus dem fernen Morgenland durch eine höchst abenteuerliche und gefährliche Geschichte. Auch das dürfte sehr unterhaltsam werden ...

Sonntag, 29. Dezember 2024

Weihnachtsscheune 2024


„Baut Eure Comic-Krippe doch mal in unserer alten Tabakscheune auf.“ Die Idee von Jessica Lindenberger und Stephan Heinz war großartig. Fast sollte man meinen, die Scheune wäre nur dazu gebaut worden, um einmal die überlebensgroßen Pappfiguren zu beherbergen. Die Untergliederung in verschiedenen halboffen Räume erlaubte sogar die Anlage eines „Krippenweges“ über mehrere Stationen: 

Wer das Scheunentor unter dem großen Weihnachtsstern passierte, fand sich direkt im alten Rom wieder, wo ein grimmiger Kaiser Augustus vor einer leeren Schatztruhe zur Volkzählung rief. Dann ging es mit den Figuren der Reisenden und in Begleitung der Magier aus dem Morgenland weiter in den nächsten Raum, wo von großen Pflanzenkübeln umgeben die „Hirten auf dem Felde“ ihre Schafe hüteten. Gegenüber auf dem Holzpodest, wo sonst die Konzerte von „Jester´s Garden“ stattfinden, freute sich die Wirtsfamilie über die proppenvolle Herberge. Danach wurde es weihnachtlich: Von den schweren Balken, die früher dem Trocknen der Tabakpflanzen dienten, hingen goldene und silberne Sterne herab, die fröhlich blinkend zur Entdeckung des hintersten Raumes einluden. Hier standen Josef und Maria mit dem Jesuskind im Arm vor einer Holzkrippe – gesäumt von den herbeigeeilten Hirten. Und auch wenn in der biblischen Weihnachtserzählung weder Stall noch Ochs und Esel vorkommen, in einer Krippenlandschaft durften die natürlich nicht fehlen.

Mit Sprechblase und Weihnachts-Smiley

Die meisten der Figuren waren in der Zeit des Lockdowns für eine Ausstellung hinter der Glasfront des Gemeindesaals entstanden. Doch das Ambiente der Scheue war so inspirierend, dass es keiner großen Überredungskünste bedurfte, um das „Pinselschwingerteam“ mit Ute Schick und Uschi Schiele für die Gestaltung von drei neuen Szenen zu gewinnen.

Die Geburtsszene wurde um die herbeigeeilten Hirten nebst Schaf und einem funkelnden Sternenhimmel mit frei hängenden Sternen ergänzt. In die Nähe der Magier aus dem Morgenland gesellte sich in oberer Geschosshöhe ein grimmig aus dem Fenster in Richtung Bethlehem starrender König Herodes. Und inmitten der weiten Landschaft bei den „Hirten auf dem Felde“ erhielt der Verkündigungsengel seinen Platz, der den Comicstil auf die Spitze trieb: Mit Victory-Zeichen und großer Sprechblase verkündigt er allem Volk eine große Freude – wobei der Begriff „Freude“ durch ein Smiley ersetzt war.

Darüber hinaus wurde die Szene mit Kaiser Augustus um ein Ortsschild „Rom“ und ein aus der Höhe schwebendes goldenes SPQR-Emblem nebst römischem Adler ergänzt. Und auch Bühnenbilder aus früheren Weihnachtsmusicals kamen erstmals in Kombination mit den Comic-Figuren zum Einsatz.


Große Resonanz bei Klein und Groß

Egal, wann er in die Scheune geschaut hätte, immer wären fröhliche Besucher allen alters dagewesen, meinte Hausherr bzw. Scheunenherr, Stephan Heinz, der an jedem Sonn- und Feiertag zur Advents- und Weihnachtszeit bereitwillig seinen Hof für Besucher öffnete und für eine tolle Illumination der Figuren sorgte. Bereits zur Eröffnung der Weihnachtsscheune im Rahmen des „Lebendigen Advents“ waren rund 50 Personen gekommen, um sich in dem besonderen Ambiente mit Liedern, Punsch und Glühwein auf die Adventszeit einzustimmen. Die Besucher an den folgenden Wochenenden wurden zwar nicht gezählt – aber es waren sehr viele. Auch mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen nutzten die Möglichkeit, sich außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten für eine Begehung anzumelden.

Und es gab ja nicht nur viel zu sehen: Wer wollte, konnte sich an einem ausliegenden Weihnachtsquiz beteiligen. Die Buchstaben der korrekten Antworten ergaben zusammengesetzt den Namen „Immanuel“, was übersetzt „Gott mit uns“ bedeutet. Bereits im Alten Testament hatte der Prophet Jesaja den Symbolnamen in einer Verheißung auf den Messias übertragen. Der Verfasser des Matthäusevangeliums wiederum, der die Verheißung aus der griechischen Übersetzung der hebräischen Bibel kannte, bezog sie auf Jesus: Nach seiner Darstellung ist Josef im Traum ein Engel erschienen, der ihn mahnte, bei seiner schwangeren Verlobten zu bleiben, da ihr Kind der verheißene „Immanuel“ aus Jes 7,14 wäre.

Fast alle Kinder, Klassen und Kita-Gruppen, die einen Quizbogen in die Sammelbox am Ausgang geworfen hatten, haben das Lösungswort gefunden. Urkunden für alle, die sich beteiligt haben, können ab Januar im Kindergottesdienst abgeholt werden. Danke, für die tolle Beteiligung!

Mit Don Camillo und Peppone beim Weihnachtsliedersingen


Den Abschluss der Ausstellung bildete ein Weihnachtsliedersingen am 2. Weihnachtsfeiertag um 17.30 Uhr. Noch einmal waren viele Besucher gekommen, die kraftvoll in die von Stephan Heinz am Keyboard begleiteten Stücke einstimmten und sich an dem humorvollen Anspiel erfreuten, das Ute und Sebastian Schick zusammen mit Pfr. Rafflewski auf die Bühne brachten. Dargestellt wurde eine Szene aus dem Buch Don Camillo und Peppone von Giovannino Guareschi, in der Don Camillo (D. Rafflewski) den wütend daher stapfenden Peppone (S. Schick) zum Bemalen der Jesusfigur aus seiner Krippe nötigt und damit bei dem kommunistischen Bürgermeister völlig unerwartete weihnachtliche Gefühle weckt.

Zum gemütlichen Ausklang gab´s dann auf Einladung des Hauses noch einmal Glühwein und Punsch, bevor die Tore der Weihnachtsscheune in diesem Jahr das letzte Mal geschlossen wurden.

Und wie geht´s weiter?

Die Scheune bot ein hervorragendes und einmaliges Ambiente für die XXL-Comic-Krippe. Nur leider fühlten sich die Krippenfiguren in den zugigen Räumlichkeiten nicht sehr wohl. Bedingt durch Feuchtigkeit hatten sich einige Pappen zu wellen begonnen. Ein Baum war sogar von der Halterung gesprungen. Dass die Figuren für jede Aufstellung an Holzständer getackert und danach wieder gelöst werden mussten, hat über die Jahre ebenfalls zur Schädigung beigetragen. Es ist eben nichts für die Ewigkeit – schon gar keine Pappfiguren. Von daher müssen wir sehen, wo und wie oft wir sie in Zukunft noch präsentieren können.

Immerhin: Für die Nachwelt ist die Comic-Krippe im jüngst erschienen Krippenführer des Rhein-Neckar-Kreises „Die wunderbare Welt der Weihnachtskrippen“ auf vier vollfarbigen Hochglanzseiten dokumentiert worden. Das ist eine wunderbare Erinnerung – unabhängig davon wie es mit Krippe weitergeht. Und das Buch gibt´s nicht nur an Weihnachten, sondern ganzjährig im Handel (ISBN 978-3-932102-48-6, Preis 32 Euro) 

Montag, 23. Dezember 2024

Eindrücke von KiKi-Krippenspiel

Die Kirche war voll, als wäre es bereits Heiligabend gewesen. Dabei war erst der 4. Advent. Doch das liebevoll und aufwendig vorbereitete Krippenspiel der Kinderkirche sorgte bereits drei Tage vor Weihnachten für volle Bankreihen und weihnachtliche Stimmung. 

Herzlichen Dank an das großartige KiKi-Team und die vielen Kindern für ihre anrührende und begeisternde Darstellung. Die folgenden Fotos von Andrea und Britta geben einen Eindruck von der gelungenen Aufführung.

Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten Scharnier.




Montag, 2. Dezember 2024

Fernsehbeitrag zu Musical online

Zu den Proben und der Aufführung des letzten Weihnachtsmusicals, "Stur wie Sturgis" im 20. Jubiläumsjahr unserer Musicalarbeit war ein Fernsehteam dabei, das fleißig mitgefilmt hat. Aus dem üppigen Material ist ein kleiner aber feiner Beitrag entstanden, der in der Sendung "Himmel über Baden" erstmals am 30. November 2024 ausgestrahlt wurde. Die Sendung kann hier angeschaut werden. Der Senedbeitrag zum Musical beginnt bei Minute 6,23. Viele Spaß.