Donnerstag, 10. Dezember 2015

Der König und sein Kammerdiener

Die Kostüme sind gesichtet.
Die Bühnenbilder befinden sich in "Revision".
Und auch König Herodes ist neu eingekleidet, wie die folgenden Bilder von Jessica Hornig von der letzten Probe zeigen.

Nur eines tut (noch) Not: Die Texte!
Darum die dringende Bitte an alle Kinder, die beim Musical Dialoge sprechen: Lernt bis zur nächsten Probe Eure Texte, damit ihr bei König Herodes nicht in Ungnade fallt. Denn mit dem ist bekanntlich nicht zu spaßen!




Dienstag, 1. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!


Die Jungschar "Mittendrin" wünscht allen eine gesegnete Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest!

(Foto: Dieter Kolb, Zeichnungen: Kinder der Jungschar)


Montag, 30. November 2015

Füttern verboten!

Bericht von der KiKi-Rüste von Sophie Wagner

Wie auch schon im vorherigen Jahr war auch dieses Jahr unsere KiKi-Rüste. Mit 35 Personen erreichten wir um 18.00 Uhr die Jugendherberge in Mosbach-Neckarelz. Nachdem die Zimmer bezogen und das Abendessen vertilgt waren, spielten wir Montagsmaler – Männer gegen Frauen. Nach einem aus Sicht der Frauen gelungenen Spielabend (Yeah, wir haben gewonnen!) brachen einige Unentwegte zu einer Nachtwanderung auf, währen die große Mehrheit nur noch den Weg in die Betten suchte.
Am Samstag stand Wandern auf den Programm. Gemeinsam fuhren wir nach Neckarzimmern, wo wir Corinna Seeberger, unsere altbekannte Lehrvikarin, wieder trafen, die hier ihre Gemeinde hat. Zusammen wanderten wir über Weinberge zur Burgruine Hornberg, die sich noch heute im Besitz eines alten Adelsgeschlechts befindet. Der Burgherr selbst führte uns durch seine Burg. Wir warfen einen Blick in das mutmaßliche Verließ mit beleuchtetem Skelett und genossen die Aussicht vom hohen Bergfried über das Neckartal. Danach ging´s weiter zur Gedenkstätte für die im Dritten Reich deportierten Juden nach Gurs auf dem Gelände der Evangelischen Tagungsstätte Neckarzimmern.
Und dann hieß es schon wieder: Wandern! (Uff!) Dabei wagten einige mutige Teilnehmer eine „Abkürzung“, die sich allerdings als eine gewagte Bergtour entpuppte. Nach gefühlten 100 Stunden erreichten wir glücklich und müde das Evangelische Gemeindehaus Neckarzimmern, wo Corinna Seeberger für lecker Kuchen und Getränke gesorgt hatte. Schnell war der Akku wieder aufgeladen und wir Kinder spielten „Verbrannt“ im Garten der angrenzenden Kindertagesstätte. Für die Erwachsenen war nicht nachvollziehbar, woher die neuen Kräfte kamen. Verblüfft starrten sie wie im Zoo durch die Fenster in den Garten. Wir Kinder überlegten schon, ob wir ein Schild anbringen sollten: „Füttern verboten!“
Am Abend spielten wir die „KiKi-Olympiade“. In mehreren lustigen Wettkämpfen (z.B.: Socken-Hockey, Strohhalmweitwurf, Kollektenbonsraten) gewann das Team der „Sieben KiKi-Zwerge“ aus „Siebenbergen“ (die Hymne konnte danach jeder auswendig und keiner mehr hören!).
Sonntags besuchten wir Corinna Seeberger, die in ihrer Kirche einen Lobpreisgottesdienst mit dem Kirchenchor feierte. Das war ein schöner Abschluss für unser gemeinsames Wochenende! Und schon jetzt freuen wir uns auf das nächste Jahr!

Sophie Wagner

Sonntag, 15. November 2015

"KiKi on Tour": Bilder vom Wochenende in Mosbach

Vom 9. bis 11. Oktober 2015 dauerte das "Rüstwochenende" des KiKi-Teams. Diesmal ging´s in die Jugendherberge Mosbach, in unmittelbare Nachbarschaft zur Gemeinde von Pfarrerin Corinna Seeberger, die vormals als Lehrvikarin in Heddesheim tätig war. Schön war das Wiedersehen. Und schön war der Ausflug, den sie für Samstag organisiert hatte. Daneben gab es reichlich Gelegenheit für den geselligen Austausch und lustige Spiele - wie die folgenden Fotos von Johannes Denig belegen.

Freitagabend:
- Ankommen
- Essen
- "Montagsmaler"
- (Nachtwanderung der Unentwegten)

"Montagsmaler":
Im Kampf "Männer" gegen "Frauen" triumphierten die "Frauen". Irgendwas lief das falsch ...

Samstagnachmittag:
- Wandern
- Burgruine Hornberg
- Mahnmal Gurs
- Kaffee und Kuchen bei Corinna im Gemeindehaus Neckarzimmern
Hornberg: Der Burgherr selbst  führt durch seine Burg bzw. das, was davon als Ruine noch übrig ist.

 
Tiefe Einblicke (ins mutmaßliche Verließ) ...
... und hohe Ausblicke (vom Bergfried).







Tatsache: Die ursprüngliche Burg liegt nicht "oben", sondern "unten". Das Wohngebäude am Ende der heutigen Vorbild bildet den ältesten Teil und war einst eine eigenständige Burg.

Samstagabend: Mini-Olympiade.
Die beiden Fotos rechts zeigen zwei der vier teilnehmenden Teams beim Singen ihrer (selbst gedichteten) Nationalhymnen.







Erste Disziplin: "Wettdopen"

Wir dachten: Wenn wir das "Doping" nicht aus dem Sport bekommen, machen wir eben einen Disziplin daraus. Das Foto zeigt die Siegerin (zugleich die jüngste Teilnehmerin).

Hindernislauf mit Löffel, Tennisball und Buch zwischen den Beinen.

Jetzt bloß nicht lachen!



Speerwurf mit Strohhalmen: Eine besondere Herausforderung!





Besonders beliebt: Eishockey mit Sockenknäuel und gerollten Illustrierten.

Einer von 10 glücklichen Siegern bei der Siegerehrung.



Jeder hat unseren "7 Zwergen" die vielen Einzelsiege und auch den Gesamtsieg gegönnt. Aber dass die jedesmal ihre Nationalhymne singen mussten ...

Sonntag, 8. November 2015

Probenstart fürs Weihnachtsmusical


„Joschafat – in geheimer Mission“ heißt das neue Musical der Heddesheimer Kirchengemeinde. Es berichtet von König Herodes, der keine Skrupel kennt, wenn es darum geht, die eigene Macht zu sichern. Seine Geheimpolizei arbeitet effizient und rücksichtlos. Nur „Joschafat“ zeigt Gewissen und wird unverhofft zum „Schutzengel“ der Heiligen Familie.

Die Proben für das Musical finden jeden Mittwoch von 16.00 bis 17.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der Oberdorfstraße 3 statt. Ein „Schnuppertreffen“ war bereits vor den Herbstferien, doch ist ein Einstieg auch noch an diesem Mittwoch, den 11. November 2015 möglich.
Willkommen sind alle Kinder ab dem Besuch der 1. Grundschulklasse. Kirchen- oder Konfessionszugehörigkeit spielen keine Rolle. Die Aufführungen finden am 23. und 24. Dezember jeweils um 15.30 Uhr in der Evangelischen Kirche Heddesheim statt.

Mittwoch, 23. September 2015

Mittendrin: Jungschar im AG-Format

"Mittendrin" heißt die AG im Fach Religion, die Pfarrer Dierk Rafflewski jeden Dienstag von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Hans-Thoma-Schule anbietet.

"Mittendrin" - Der Titel ist Programm:
Wir stehen "mittendrin" in Schule und Kirchengemeinde. Ob Schulfest, Gemeindefeier, Kindergottesdienst oder ein Jubiläum - wir wollen dabei sein! Und wo wir auftauchen, stehen wir nicht als Beobachter am Rand, sondern "mittendrin" im Geschehen mit eigenen Beiträgen und Aktionen. Wir schöpfen aus dem Vollen unserer Begabungen, zeigen, was wir können und wollen herausfinden, was wir als Gemeinschaft alles auf die Beine stellen können!

Herzlich willkommen!

Samstag, 19. September 2015

"Das war alles?"

Gut besucht, fröhlich & lebendig war der Einschulungsgottesdienst am 19. September 2015. Im Mittelpunkt stand die humorvoll und anschaulich gespielte Erzählung von Jona, den Gott als Propheten nach Ninive schicken will. Weil Jona jedoch Angst vor den fremden Menschen hat, die er sich grausam und brutal in Gedanken ausmalt, will er sich der Herausforderung nicht stellen und versucht zu fliehen. 










Jona malt sich aus,
was für Typen ihn
in Ninive wohl erwarten.
"Schlechte Aussichten!"
denkt er sich.


Erst als die Lage für ihn immer schlimmer wird, begreift er, dass er nicht davon rennen darf und zieht im Vertauen auf Gott nach Ninive. Dort predigt er den Menschen und muss feststellen, dass die gar nicht so schlimm sind, wie er sie sich ausgemalt hat. Im Gegenteil: Als er sie vor dem Zorn Gottes warnt, haben die noch mehr Angst als er. Jona fragt sich: "Das war alles!"






Die Masken sind gefallen: Die Darsteller des Anspiels mit Jona in der Mitte und mit der neuen Pfarrerin Franziska Stoellger,
die diesen Gottesdienst zusammen mit Pfr. Rafflewski und VertreterInnen des Kindergartens und der Elternschaft gestaltete.
Nach einer kurzen Übertragung der Erzählung auf die Situation der Einschulung (Herausforderung Schule; Furcht vor dem Unbekannten; Vertrauen auf Gottes Segen) wurden alle Schulkinder zur Segnung nach vorne gebeten. Jede und jeder bekam unter Handauflegung ein biblisches Segenswort zugesprochen und eine laminierte Segenskarte mit dem entsprechenden Bibelwort überreicht, die von den Kindergartenkindern Tage zuvor bemal worden waren. Ein schöner und feierlicher Augenblick!

KiKi wünscht allen neuen Erstklässlern eine schöne Einschulung, Freude beim Lernen, verständnisvolle Lehrer und Lehrerinnen, viele neue Freunde und Gottes Segen!

Hier noch die Erzählung von Jona aus dem Gottesdienst:

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Gemeinde,
ich möchte Euch eine Geschichte aus der Bibel erzählen.
Eine Geschichte über einen Propheten.

Und zwar über den da (zeigen)

Das ist Jona.                                                                      
Jona führt ein ruhiges Leben.                            

Eines Tages bekommt er Nachricht von Gott.  

Jona soll nach Ninive.                                         
Die Menschen dort tun böse Dinge.
Jona soll sie auffordern, ihr Leben zu bessern.

Jona versucht sich auszumalen,
was das für Menschen sind.

Er stellt sie sich vor
groß und finster                                                     
fies und gemein                                                    
hässlich und brutal                                               
Denen soll er ins Gewissen reden?

Jona bekommt Angst.                                                      
Er läuft davon.                                                       

In der Stadt Jafo nimmt Jona ein Schiff            
Es soll ihn ganz weit weg bringen;                    
so weit, dass niemand ihn mehr finden kann.
Doch schon bald zieht ein Sturm auf
und reißt am Schiff.                                                          

Jona geht über Bord.                                            
Er versinkt im Meer                                               
und wird von einem großer Fisch verschluckt.           

Jona weiß jetzt:
Es war falsch, davon zu laufen.
Darum betet er zu Gott und bittet ihn um Hilfe.

Es dauert drei Tage.                                             
Dann spuckt ihn der Fisch an Land.                 

Jona macht sich auf den Weg nach Ninive.    
Dort stellt er sich auf einen Sockel,                   
wo ihn jeder sehen kann.
Neugierig treten die Menschen vor ihn            

Jona hat wieder Angst.
Aber er kneift nicht.
Er sagt den Menschen,
was Gott von ihrem Verhalten denkt
und warnt sie vor seinem Zorn.                          

Danach ist es mucksmäuschenstill.

Jona sieht sich die Menschen genauer an.
Sie sind weder groß und finster                         
noch fies und gemein                                          
noch hässlich und brutal.                                   

Sie sehen ganz normal aus.
Und sie haben Angst.                                          

Sie versprechen ihr Leben zu ändern              

Und Gott? – Gott verzeiht ihnen                         
und Jona wundert sich: 
Das war alles?