| echt passiert - auf dem Flur der Hans-Thoma-Grundschule (nur ohne Talar) |
Die Infoseite der KinderKirche ("KiKi") der Evangelischen Kirchengemeinde Heddesheim
Dienstag, 7. Juli 2026
Mittwoch, 17. Juni 2026
Dienstag, 5. Mai 2026
Nachwuchs im Brutkasten
Im Jahr 2005 hatte der Verein der Vogelfreunde und -pfleger Heddesheim e.V. 1960 einen Nistkasten für Wanderfalken in einer der Arkaden der oberen Turmstube unter dem nach unten offenen Knickdach des Kirchturms angebracht. Es dauerte, bis hier erstmals Turmfalken brüteten. Danach entdeckten auch die Wanderfalken den für sie eingerichteten Nistkasten und zogen 2018 die ersten vier Jungtiere groß. Seitdem kommen sie Jahr für Jahr wieder und machen mit lauten schrillen Schreien ("zjuck, zjuck ...") auf sich aufmerksam.
Um die Entwicklung des streng geschützten Wanderfalkens besser nachvollziehen zu können, ist es üblich, Jungtiere zu registrieren und zu beringen. Zu diesem Zweck war bereits im letzten Jahr Dr. Gerhard Rietschel, der Naturschutzbeauftragte für den Stadtkreis Mannheim, nach Heddesheim gekommen und auf abenteuerlichen Wegen durch den Glockenstuhl hindurch zum Nistkasten in luftiger Höhe geklettert. Vier Jungtiere konnten damals beringt werden.
In diesem Jahr ist er erneut gekommen - in Begleitung von Jörg Landeberber aus der Vorstandschaft der Heddesheimer Vogelfreunde und Pfarrer Dierk Rafflewski, den die Aussicht auf ein paar Schnappschüsse von den neuen Turmbewohnern lockte. Die folgenden Aufnahmen zeigen Begehung und Beringung der drei Jungtiere.
Freitag, 27. Februar 2026
Donnerstag, 25. Dezember 2025
Ein etwas anderes Krippenspiel
Ein Bericht von Darstellerin Klara (9 Jahre)
Das hätte ich nicht gedacht, dass an der ersten Probe für das Krippenspiel so viele Kinder kommen und mitspielen wollen. Ich durfte Betty spielen und durch die Geschichte führen. “Hilfe, die Herdmanns kommen”:
Montag, 22. Dezember 2025
Sonntag, 7. Dezember 2025
Donnerstag, 20. November 2025
Ratzeputz
Über eineinhalb Jahre hat es gedauert, Story und Texte zu schreiben, die Lieder zu komponieren, die Bühnendekoration zu entwerfen und zu malen, neue Kostüme zu schneidern und das Ganze mit einer begeisterungsfähigen Schar von 40 Kindern und Jugendlichen einzuüben. Bei diesem Aufwand fragen manche: Und das alles nur für zwei Aufführungen? – Ja und Nein. Der Weg ist zwar nicht das Ziel, aber bereits die Arbeit an einem großen Projekt begeistert, stiftet Gemeinschaft, setzt kreative Ideen frei und lässt die Spannung steigen. Und wer etwas Besonderes schaffen will, muss Klotzen und darf nicht Kleckern. Und dass „Ratzeputz“ etwas Besonderes war, wird niemand bestreiten, der die Aufführung gesehen und die begeisterte Atmosphäre gespürt hat.
Düster und geheimnisvoll erfüllten bereits am Anfang gitarrengeschwängerte sphärische Klänge die dunkle Kirche, während die Bel-Priester in ihren schwarzen Kutten mit spitzen Kapuzen gemessenen Schrittes durch den Mittelgang auf die Bühne zogen. Dort angekommen, ging es gleich richtig ab. Mit einem Mal schwenkte die Musik, die Priester rissen ihre Kapuzen vom Kopf und die schweren Bühnenvorhänge gaben den Blick auf den in Trockennebel gehüllten Bel preis. Über 4 Meter hoch war das mit großem Aufwand gestaltete Götzenbild, das sich furchteinflößend über dem steinernen Altar erhob und immer wieder dicke Rauschwaden aus seinem Maul ausstieß. Ein echter Hingucker!
Doch die eigentlichen Stars waren die Kinder.
Ihre schauspielerischen und gesanglichen Leistungen waren grandios.
Beeindruckend mit wieviel Lust sie dabei waren – ob bei der humorvollen
Gabenbereitung, bei der Bel mit überdimensionalen Opfergaben versorgt wurde
(darunter: „Gummi-Bels von Haribo“, „Bel-Secco“ und „Pommes von Mc Bel“), der
von Daniels Freunden verursachten „Mehlschlacht“, der Entdeckung des begehbaren
Geheimgangs, der durch die Götzenfigur hindurch direkt in den Partykeller der
Priester führte, oder dem Stottergesang der vollgefressenen Priesterschar, die
mit tausend Ausflüchten ihre Haut zu retten versuchten. Auch die
Slapstick-Einlage der drei Tempelwachen, die jegliche Haltung verloren, als aus
dem Hintergrund die fetten Techno-Beats der nächtlichen Priesterorgie
erklangen, machten richtig Laune.
Und so bunt und vielfältig wie Schauspiel und Requisite war die Musik: Dachte man bei dem Vorspiel von Stephan Heinz unwillkürlich an Pink Floyd, weckte das humorvolle Loblied der Priester auf die Verdauungsleistungen von Bel, das Jessica Lindenberger komponiert hatte, Assoziationen zu Helene Fischer, während der Protestgesang von Daniel und seinen Freunden gegen die Götzenverehrung aus der Feder von Dr. Henning Scharf mit einer klassischen Dramaturgie und jazzigen Klängen punktete. Abgerundet wurde das musikalische Potpourri mit einem schwungvollen Klezmerstück nebst Violineneinsatz, das als spontane Zugabe auch die Besucherinnen und Besucher zum Klatschen und Mitsingen animierte: Hallelu elohim chajim! (Gelobt sei der lebendige Gott!)
Auch wenn alle Kinder eine namentliche Nennung verdient hätten, dürfen die großen gesanglichen und schauspielerischen Leistungen von Paul Marquet als Daniel und Louisa Peters als König Kyros an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, ebenso die eindrucksvolle Darstellung des Oberpriesters durch Leana Preuschoff.
Darüber hinaus gebührt ein großer Dank den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die beim Bühnenauf- und abbau, in der Kostümschneiderei oder beim „100-Stunden-Bühnenbildmalen“ Hand angelegt haben – sowie natürlich dem Musical Team mit den „alten Hasen“ Ute Schick, Ursula Schiele, Bianca Würz, Mirjam Kuenzer, Sandra Gerschtenzweig und Christiane Benke, den Jung-Teamern Kira Schiele, Jumana Würz, Melissa Würz, Niklas Wagner und Sophie Wagner, die immer noch mit vollem Einsatz auf der Bühne stehen, sowie den beiden unermüdlichen Technikern Dirk Kollmar (Ton) und Sebastian Schick (Licht & Effekte), die einmal mehr für das Musical Unmengen an Material aufgefahren haben. Herzlichen Dank auch an Klaus Wagner fürs Fotografieren sowie Robert Gerstner und Julius Peters fürs Filmen.
Und last but not least: Herzlichen Dank an die Musiker Jessica Lindenberger und Dr. Henning Scharf für ihre großartigen Kompositionen sowie Stephan Heinz für die musikalische Unterstützung und das sphärische Eingangsstück.
Mittwoch, 22. Oktober 2025
Schul-AG: Biblische Geschichten als Comic
In einem ersten Schritt geht es in dem Pädagogischen Angebot darum, Prinzipien des Comic-Zeichnens kennen zu lernen und einzuüben: Wie kann ich mit wenigen Stichen Bewegungen und Gefühle darstellen? Wie kombiniere ich Rahmen, Zeichnung, Textfelder, Sprech- und Gedankenblasen? Wie finde ich meine eigene Comicsprache und entwickle reproduzierbare Figuren mit Wiedererkennungswert?
In weiteren Schritten widmen wir uns dann biblischen Geschichten und überlegen, wie sich diese in einfache humorvoller Comicsprache „übersetzen“ lassen. Ziel dabei ist natürlich nicht, die Geschichten ins Lächerliche zu ziehen, sondern transparent für menschliche Schwächen und Eigenheiten zu machen, so dass der Betrachter im Idealfall über sich selber schmunzelt. Mal sehen wie´s gelingt. Vielleicht findet sich das ein oder andere Comic aus Kinderhand ja demnächst im Scharnier wieder. Wie die Zeichnungen aus der ersten Stunde zeigen, gibt´s hier wohl einige Talente.
D.R.
Montag, 29. September 2025
Ratzeputz: Die Vorfreude steigt
Am Samstag, den 27. September, fand in der Kirche ein Probentag zum Musical "Ratzeputz" statt. Am Vormittag wurden erstmals alle Lieder mit Bewegungen und Dialogen geprobt. Das bedeutete drei Stunden volle Konzentration, die viel Geduld erforderten. Immer wieder mussten Szenen wiederholt und Abläufe korrigiert werden. Entsprechend groß war danach der Appetit: Kaum waren punkt 13.00 Uhr die fünf Partypizzen geliefert, hatte sich eine lange ungeduldige Schlange gebildet. Im Nu war alles ratzeputz verputzt. Auch die großen Kekspackungen und diversen Fruchtgummitüten sowie die nachgekauften Bretzel waren gleich vergriffen. Als hätte jemand Bel von der Leine gelassen.
Freitag, 26. September 2025
Einweihung des neuen Schulhofs der Hans-Thoma-Grundschule
Am Freitag, den 26. September 2026, wurde der neue toll gestaltete Schulhof der Hans-Thoma-Grundschule unter reger Beteiligung von Schülern, Eltern, Lehrkräften und interessierten Bürgern eingeweiht. Für die Kirchen vor Ort sprachen Pfr. Matthias Stößer (kath. Seelsorgeeinheit Heddesheim-Ladenburg) und Pfr. Dierk Rafflewski (Evang. Kirchengemeinde Heddesheim) ein Segensgebet.
Donnerstag, 4. September 2025
Ratzeputz: Neues aus der Kostümschneiderei
Nachdem die Bühnenbilder gemalt waren, ging´s am Donnerstagabend, 5. September, an die Kostüme: Zunächst galt es, vorhandene Kostüme zu sichten und auf ihre Ratzeputz-Tauglichkeit hin zu prüfen. Schnell war klar: Zur Ausstattung der Priester sowie für Daniel und seine Freunde reichte der Bestand. Für die Babylonier hingegen sah´s dürftig aus. Klar, die kamen bislang ja auch in keinem unserer Musicals vor. Hier galt es kreativ zu werden, die Stoffvorräte zu durchkämmen, passende Accessoires zu finden, alte Kostüme neu zu kombinieren und zu ergänzen, die Nähmaschinen anzuwerfen und die Heißklebepistole aus der Schublade zu holen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Verkleidung für König Kyros. Um ihn als Babylonier bewusst vom christlich-abendländischen Königsideal mit goldener Krone und rotem Umhang (die wir im Bestand gehabt hätten) abzugrenzen, wurde für ihn ein "Kopfturm" nebst Umhang im Leoparden-Style kreiert. Spannend.
Herzlichen Dank an alle Mütter, Kinder und Jugendliche, die an diesem Abend drei Stunden lang bis 22 Uhr fleißig beraten, sortiert, geschnitten, genäht, geklebt und gemalt haben. Super Einsatz!!!
Montag, 18. August 2025
Wir haben Hammel, Ziege, Känguru ...
Nach einem Jahr Abstinenz ist es wieder so weit: Die Vorbereitungen für das neue Musical "Ratzeputz" laufen im vollen Gang - und wir sind richtig "heiß" auf die Aufführung.
Allein für die Bühnenbilder haben die "Ratzeputz-Painters" (Ute, Uschi, Christiane, Mirjam, Sandra, Susam und Mariam) zusammen bereits rund 100 Arbeitsstunden in den Ferien investiert - freiwillig!
Die folgenden Fotos von Ute belegen die gute Stimmung - und zeigen die Entstehung der Requisiten zu dem Song "Hammel, Ziege, Känguru ...". Auch die Einzelteile, aus denen die 4 Meter hoher Bels-Statue zusammengesetzt wird, sind bereits koloriert. Allerdings wollen wir nicht zu viel vorab zeigen. Darum gibt´s hier nur die Opfergaben.
Mittwoch, 25. Juni 2025
KiGo-Landestreffen in Heddesheim: Wenn der König Kacka muss ...
Mit Schere, Klebstoff, Kinderbibel und Gitarre
Freitag, 20. Juni 2025
Schnupperprobe "Ratzeputz" am 10. Juli, um 17 uhr
Vergleichbar mit unseren letzten Musicals „Stur wie Sturgis“ oder „Luther und die gute Mär“ ist auch „Ratzeputz“ ein komplexes Musical von ca. 60 Minuten Länge. Daher empfehlen wir die Teilnahme für Kinder erst ab der 2. Klasse. Nach oben gibt es keine Grenzen.
Voraussetzung für die Übernahme einer Rolle ist die regelmäßige Teilnahme an den Proben spätestens nach den großen Ferien und natürlich der Einsatz bei den beiden Aufführungen. Die drei Proben vor den großen Ferien dienen dem Reinschnuppern und Vertrautwerden mit den Stücken. Auch sollen nach Möglichkeit bereits Gruppen (Priester, Daniels Freunde, Hofstaat) gebildet werden.
Die Konfessionszugehörigkeit spielt für die Teilnahme keine Rolle. Auch Kosten fallen keine an. Wer teilnimmt, erhält neben seinem persönlichen Textheft noch einen Link zu Probenaufnahmen von allen Liedern, so dass sich jede und jeder in Ruhe in die Stücke reinhören und sie schon mal üben kann. Anmeldebögen gibt es bei den Proben vor den großen Ferien.
Die Termine im Überblick:
· Do., 10. Juli, 17 Uhr: Schnupperprobe im Gemeindesaal
· Do., 17. Juli, 17 Uhr: Probe im Gemeindesaal
· Do., 31. Juli, 17 Uhr: Probe im Gemeindesaal
Ferienpause
· Do., 18. September, 17 Uhr: Probe im Gemeindesaal
· Do., 25. September, 17
Uhr: Probe im Gemeindesaal
· Samstag, 27. September:
Probentag in Kirche und
Gemeindesaal
· Do., 2. Oktober, 17 Uhr:
Probe in Kirche und
Gemeindesaal
· Do., 9. Oktober, 17
Uhr: Probe in Kirche und
Gemeindesaal
· Sa., 11. Oktober, 19
Uhr: Aufführung Kirche
· So., 12. Oktober, 19
Uhr: Aufführung Kirche
Die Dauer der Proben beträgt 90 Minuten.
Die Zeiten für den Probentag am 27. September werden noch festgelegt.
Damit die Kinder in ihren Rollen zur Geltung kommen, brauchen wir übrigens auch neue Kostüme, insbesondere für den babylonischen Hofstaat sowie die babylonischen Soldaten, die bislang bei keinem Musical zum Einsatz kamen. Falls jemand als Kostümschneider/in zur Verfügung stünde oder kreative Ideen für die Gestaltung der Kostüme hat, wäre das großartig! In diesem Fall bitte bei Pfr. Dierk Rafflewski melden (06203 42421 oder: Dierk.Rafflewski@kbz.ekiba.de)
Ratzeputz - das neue Musical
Geschafft: Die Probeaufnahmen für das neue Musical: „Ratzeputz – oder: Das Geheimnis des gefräßigen Götzen“ sind im Kasten. Schon vor einem Jahr stand die Story, hatte Pfr. Dierk Rafflewski die Texte geschrieben. Danach machten sich unsere Musicalveteranen Dr. Henning Scharf und Jessica Lindenberger ans Komponieren. Jessica zeichnete sich für die peppigen Songs der durchgeknallten Priesterschar verantwortlich, während Henning die ernsteren und dramatischeren Stücke für Daniel und seine Freunde sowie den König mit seinem Hofstaat vertonte. Die Ergebnisse sind vielseitig und spannend, verlangen den Kindern einiges ab. Darum gibt es auch dieses Mal wieder für alle Teilnehmenden Tondateien mit allen Songs, um sich daheim in Ruhe einzuhören und mitzusingen. Die Aufnahmeleitung lag in den Händen von Stephan Heinz, der neben seinem Tonstudio auch seine Erfahrung und viel Zeit zur Verfügung stellte. Das Foto zeigt eine Aufnahmesession bei Stephan mit Henning am Keyboard.
Herbstmusical
statt Sommermusical
Dass das als „Sommermusical“ geplante Musical erst im Herbst zur Aufführung kommt, hat praktische Gründe: Proben in der Ferienzeit sind nicht möglich. Zu viele Kinder sind in Urlaub. Und davor ist die Zeit schlicht zu knapp, so dass der Blick in den Kalender keine Alternativen ließ: um nach den Ferien noch wenigstens 4 Wochen Zeit für Proben zu haben, mussten wir in den Oktober ziehen, wo sich jenseits von Erntedank, Konfitag, Kerwegottesdienst und Herbstferien nur das Wochenende am 11. und 12. Oktober als Aufführungstermin angeboten hat – mit zwei großen Vorteilen: Damit die Lichteffekte unseres Technik-Tüftlers Sebastian Schick zur Geltung kommen, sollte es bei der Aufführung draußen dunkel sein oder wenigstens dämmern, was für eine möglichst späte Aufführung im Jahr spricht. Zu spät darf sie jedoch auch nicht sein, da es in der Kirche ohne Warmluftheizung sonst zu kalt für eine Aufführung ist. Von daher scheint das anvisierte Wochenende geradezu ideal. Wir sind gespannt, wie´s klappt.
Ratzeputz:
die Story
Das Buch Daniel ist Teil des Alten Testamentes und wurde als eines der letzten Bücher in den jüdischen Kanon aufgenommen. Es erzählt die Geschichte des frommen Juden Daniel, der mit seinen Freunden nach der Verschleppung durch die Babylonier im babylonischen Exil lebt. Aufgrund seiner Klugheit und visionären Kraft erhielt er unter König Nebukadnezar eine hohe Stellung und diente dem König als Berater. Bekannte Geschichten handeln von dem Standbild mit tönernen Füßen, den drei Männern im Feuerofen und Daniel in der Löwengrube. Auch die im Buch geschilderten Visionen haben eine breite Wirkungsgeschichte.
Weniger bis gar nicht bekannt sind die
zusätzlichen Stücke zum Buch Daniel aus der so genannten „Septuaginta“, einer
erweiterten griechischen Version des Alten Testaments. Nur in Bibeln mit dem
Hinweis „mit Apokryphen“ sind sie enthalten.
Das ist auf der einen Seite schade, denn die Geschichten haben es in sich, auf der anderen Seite aber auch gut für unser neues Musical, das mit einer weitgehend unbekannten Geschichte punkten kann: „Vom Bel zu Babel“ ist ihr Titel, hinter dem sich eine lupenreine Detektivgeschichte mit klassischem Plot und Auflösung verbirgt, die Daniel als den frühen Archetyp von Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder Miss Marple erscheinen lässt.
Die
Handlung
Am nächsten Morgen steigt die Spannung: Die
Soldaten brechen das Siegel auf und öffnen die schweren Torflügel zum Tempel.
Ein Lichtstrahl fällt auf den im Finsteren thronenden Bel und den leeren Altar,
wo tags zuvor die Speisen gerichtet wurden. „Ra-ra-ratzeputz, verputzt sind
alle Gaben. Nur so ein großer Gott wie Bel, kann so viel Hunger haben“
frohlockt der König und sieht Daniel der Gotteslästerung überführt. Aber der
hat noch ein Ass im Ärmel. Welches? – Das erfahren Sie beim Besuch unseres
neuen Heddesheim Musicals „Ratzeputz: das Geheimnis des gefräßigen Götzen“.
Die beiden Aufführungen finden statt am Samstag, den 11. Oktober, und am Sonntag, den 12. Oktober, jeweils um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche. Nicht verpassen! Am besten gleich notieren!

















































